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title: "RLM-Zähler und Lastgang: Daten anfordern und auswerten"
description: Hast du einen RLM-Zähler? So erkennst du ihn, forderst den Lastgang beim Messstellenbetreiber an und liest Höchstlast, Benutzungsstunden und Grundlast aus den Viertelstundenwerten.
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# RLM-Zähler und Lastgang: Daten anfordern und auswerten

Von [Johannes Fiegenbaum](https://www.fiegenbaum.solutions/blog/author/johannes-fiegenbaum) am  30.09.26, 16:15  · Zuletzt aktualisiert 1. Oktober 2026

[Energiekosten & Lastmanagement](https://www.fiegenbaum.solutions/blog/tag/energiekosten-lastmanagement) [ISO-Normen & Managementsysteme](https://www.fiegenbaum.solutions/blog/tag/iso-normen-managementsysteme)

![Hochspannungs-Anschlusskästen in einer Stromverteilung](https://www.fiegenbaum.solutions/hubfs/pexels-cluster-images/10065200.jpg)

Deine Jahresrechnung zeigt eine einzige Zahl: wie viel Strom du verbraucht hast. Sie zeigt dir nicht, wann dieser Strom geflossen ist, und genau das entscheidet über den Leistungspreis, den Arbeitspreis und darüber, ob sich ein Speicher überhaupt lohnt. Diese Information steckt im Lastgang deines RLM-Zählers.

In diesem Leitfaden zeige ich dir, wer einen Lastgang hat, wie du ihn anforderst und was du darin findest, das in keiner Excel-Summe auftaucht: die Grundlast außerhalb deiner Arbeitszeit, wiederkehrende Spitzenfenster und die 2.500-Stunden-Schwelle, die über deinen Netzentgelttarif entscheidet.

**Inhaltsverzeichnis**

1. [Was ein Lastgang ist](https://www.fiegenbaum.solutions/blog/lastgang-anfordern-auswerten-rlm-zaehler#was-ein-lastgang-ist)
2. [Wer einen Lastgang hat](https://www.fiegenbaum.solutions/blog/lastgang-anfordern-auswerten-rlm-zaehler#wer-einen-lastgang-hat)
3. [RLM-Zähler oder SLP: welcher Zähler misst wie](https://www.fiegenbaum.solutions/blog/lastgang-anfordern-auswerten-rlm-zaehler#rlm-oder-slp)
4. [Den Lastgang anfordern](https://www.fiegenbaum.solutions/blog/lastgang-anfordern-auswerten-rlm-zaehler#den-lastgang-anfordern)
5. [Was im Lastgang steckt](https://www.fiegenbaum.solutions/blog/lastgang-anfordern-auswerten-rlm-zaehler#was-im-lastgang-steckt)
6. [Warum Excel an Grenzen stößt und wie du ihn trotzdem schnell auswertest](https://www.fiegenbaum.solutions/blog/lastgang-anfordern-auswerten-rlm-zaehler#warum-excel-an-grenzen-stosst-und-wie-du-ihn-trotzdem-sc)
7. [Der Lastgang und die CO₂-Bilanz](https://www.fiegenbaum.solutions/blog/lastgang-anfordern-auswerten-rlm-zaehler#der-lastgang-und-die-co-bilanz)
8. [Checkliste: in fünf Schritten vom Zählpunkt zur Entscheidung](https://www.fiegenbaum.solutions/blog/lastgang-anfordern-auswerten-rlm-zaehler#checkliste-in-funf-schritten-vom-zahlpunkt-zur-entscheid)
9. [Meine Einschätzung](https://www.fiegenbaum.solutions/blog/lastgang-anfordern-auswerten-rlm-zaehler#meine-einschaetzung)
10. [Häufige Fragen](https://www.fiegenbaum.solutions/blog/lastgang-anfordern-auswerten-rlm-zaehler#haeufige-fragen)
11. [Quellen](https://www.fiegenbaum.solutions/blog/lastgang-anfordern-auswerten-rlm-zaehler#quellen)

## Was ein Lastgang ist

Ein Lastgang ist die gemessene Leistung deines Zählpunkts in Viertelstundenschritten, angegeben in kW oder umgerechnet in kWh je Intervall. Statt einer Jahressumme bekommst du 96 Werte pro Tag und in einem Jahr mit 365 Tagen insgesamt 35.040 Werte. Am Tag der Umstellung auf Sommerzeit sind es 92 Werte, am Tag der Rückstellung im Herbst 100, weil die Uhr im Messsystem mitläuft.

Der Unterschied zur Jahresrechnung ist damit kein Detail, sondern der ganze Punkt: Die Rechnung addiert alles zu einer Zahl, der Lastgang zeigt dir die Kurve dahinter. Zwei Betriebe mit identischem Jahresverbrauch können völlig unterschiedliche Kostenstrukturen haben, je nachdem wie gleichmäßig oder wie spitz ihr Verbrauch über das Jahr verteilt ist. Oft fällt auch das Wort Lastprofil. Gemeint ist meist dasselbe; genau genommen ist der Lastgang die gemessene Reihe deines Zählers, ein Standardlastprofil dagegen eine Annahme des Netzbetreibers für Kunden ohne Leistungsmessung.

## Wer einen Lastgang hat

Nach § 55 Absatz 1 Messstellenbetriebsgesetz wird bei Letztverbrauchern mit einem Jahresstromverbrauch von mehr als 100.000 kWh die entnommene Elektrizität durch eine Zählerstandsgangmessung oder eine viertelstündige registrierende Lastgangmessung erfasst. Wer unter dieser Schwelle liegt, bekommt einen Lastgang erst, sobald ein intelligentes Messsystem eingebaut ist, ansonsten bleibt es bei der klassischen Jahresablesung.

Ob du zu den registrierend gemessenen Kunden gehörst, siehst du meist schon an deiner Stromrechnung: Dort steht die Zählpunktnummer, eine 33-stellige Kennung, die mit „DE“ beginnt und deine Messstelle eindeutig identifiziert. Diese Nummer brauchst du für den nächsten Schritt, also für die Anforderung deines Lastgangs.

## RLM-Zähler oder SLP: welcher Zähler misst wie

RLM steht für registrierende Leistungsmessung, SLP für Standardlastprofil. Der Unterschied entscheidet, ob es überhaupt einen Lastgang gibt und wie dein Netzentgelt berechnet wird.

|  | RLM-Zähler | SLP-Zähler |
| --- | --- | --- |
| Für wen | Jahresverbrauch über 100.000 kWh (§ 55 Absatz 1 MsbG) | bis 100.000 kWh, ohne intelligentes Messsystem |
| Messung | Leistung je Viertelstunde, rund 35.000 Werte im Jahr | Zählerstand, meist einmal im Jahr abgelesen |
| Netzentgelt | Jahresleistungspreis mal Jahreshöchstleistung plus Arbeitspreis (§ 17 Absatz 2 StromNEV) | Arbeitspreis, dazu ein Grundpreis (§ 17 Absatz 6 StromNEV) |
| Lastgang verfügbar | ja, beim Messstellenbetreiber | nein, der Netzbetreiber rechnet mit einem Standardprofil |

Ob bei dir ein RLM-Zähler hängt, siehst du am schnellsten an der Netzentgeltabrechnung: Stehen dort ein Leistungspreis in €/kW und eine Jahreshöchstleistung, wird registrierend gemessen. Bei einem SLP-Zähler findest du stattdessen einen Grundpreis. Ablesen musst du einen RLM-Zähler nicht selbst, der Messstellenbetreiber liest ihn in der Regel aus der Ferne aus, und genau diese Werte bekommst du als Lastgang.

Liegst du unter der Schwelle und willst trotzdem wissen, wann dein Strom fließt, gibt es zwei Wege: ein intelligentes Messsystem, das Viertelstundenwerte liefert, oder eine befristete Lastgangmessung mit einem mobilen Messgerät im Schaltschrank. Für eine erste Auswertung reichen dabei schon einige Wochen.

## Den Lastgang anfordern

Zuständig für die Herausgabe ist der Messstellenbetreiber, in den meisten Fällen der örtliche Netzbetreiber, unabhängig davon, bei wem du deinen Stromvertrag hast. Viele Netzbetreiber bieten ein Kundenportal an, über das du den Lastgang selbst herunterladen kannst, andere verlangen eine formlose Anfrage per E-Mail mit Zählpunktnummer und gewünschtem Zeitraum. Sinnvoll ist es, gleich zwölf Monate als CSV-Datei anzufordern, damit du saisonale Muster erkennst und nicht nur einen Ausschnitt siehst.

Beim Export lohnt sich ein zweiter Blick auf zwei Punkte: Steht die Leistung in kW oder wurde bereits in kWh je Viertelstunde umgerechnet, und wie hat der Netzbetreiber die Zeitumstellung im Frühjahr und Herbst gehandhabt. Beides beeinflusst, wie du die Datei später interpretierst, besonders wenn du sie mit anderen Jahren vergleichst.

## Was im Lastgang steckt

Der eigentliche Wert liegt in den Mustern, die erst sichtbar werden, wenn du die Viertelstundenwerte nebeneinanderlegst. Eine einzige Viertelstunde kann dabei den Leistungspreis für das ganze Jahr bestimmen, ohne dass sie in der Jahresabrechnung irgendwo auftaucht.

| Kennzahl | Was sie zeigt | Welcher Hebel |
| --- | --- | --- |
| Höchstlast und Leistungspreis | Die höchste Viertelstunde des Abrechnungsjahres bestimmt den Leistungspreis für das gesamte Jahr | Lastspitzen kappen, etwa durch Lastmanagement oder Speicher |
| Benutzungsstunden und 2.500-Stunden-Schwelle | Jahresverbrauch geteilt durch Jahreshöchstlast, laut Anlage 4 StromNEV knickt die Gleichzeitigkeitsfunktion bei 2.500 Stunden zwischen unterem und oberem Bereich | Preisblatt prüfen: Über 2.500 Stunden gelten ein höherer Leistungs- und ein niedrigerer Arbeitspreis, welcher Bereich günstiger ist, hängt von deinem Profil ab |
| Grundlast außerhalb der Arbeitszeit | Verbrauch nachts oder am Wochenende, der in keiner Prozessliste steht | Standby-Verbraucher identifizieren und abschalten |
| Wiederkehrende Spitzen | Regelmäßige Lastspitzen zur gleichen Uhrzeit, etwa beim Hochfahren von Anlagen | Prozesse zeitlich entzerren |
| Hochlastzeitfenster und atypische Netznutzung | Nach § 19 Absatz 2 Satz 1 StromNEV kann ein individuelles Netzentgelt gelten, wenn die Höchstlast vorhersehbar erheblich außerhalb der vom Netzbetreiber veröffentlichten Hochlastzeitfenster liegt | Prüfen, ob ein individuelles Netzentgelt verhandelbar ist |

Ein Rechenbeispiel zur Einordnung: Bei einem Jahresverbrauch von 850.000 kWh und einer Höchstlast von 353 kW ergeben sich rund 2.410 Benutzungsstunden, also knapp unterhalb der 2.500-Stunden-Schwelle aus Anlage 4 StromNEV. Wer hier [die Spitze um wenige kW senkt](https://www.fiegenbaum.solutions/blog/lastspitzenkappung-peak-shaving-leistungspreis-senken?hsLang=de), rutscht über die Schwelle. Dann rechnet der Netzbetreiber mit einem höheren Leistungs- und einem niedrigeren Arbeitspreis, und erst das Preisblatt zeigt, ob sich der Wechsel lohnt.

## Warum Excel an Grenzen stößt und wie du ihn trotzdem schnell auswertest

Eine Pivot-Tabelle in Excel zeigt dir zuverlässig Summen, Mittelwerte und Maxima, aber keine Muster über die Zeit. Bei 35.040 Zeilen im Jahr ist es mit bloßem Hinsehen kaum möglich, wiederkehrende Spitzen von einmaligen Ausreißern zu unterscheiden oder die Ruhelast in der Nacht sauber vom Tagesverbrauch zu trennen.

Genau für diesen Schritt habe ich den Lastgang-Check gebaut: Du lädst deine CSV-Exporte vom Netz- oder Messstellenbetreiber hoch, die Auswertung läuft vollständig im Browser, die Datei verlässt dabei nicht deinen Rechner. Das Werkzeug zeigt dir Ruhelast außerhalb der Betriebszeit, wiederkehrende Spitzenfenster, mögliche Speicherkappung sowie CO₂ und Börsenpreis je Stunde, kostenlos erreichbar unter [Lastgang-Check: Lastspitzen, Speicher und CO₂ aus deinen Viertelstundenwerten](https://atlas.fiegenbaum.solutions/lastgang-check).

Wenn sich daraus eine Speicherinvestition abzeichnet, findest du die aktuellen Zahlen dazu in meinem Beitrag zu [Batteriespeicher-Kosten 2026 für Unternehmen](https://www.fiegenbaum.solutions/blog/solar-und-batteriespeicher-wie-unternehmen-von-rekordinvestitionen-in-erneuerbare-energien-profitieren-koennen?hsLang=de).

## Der Lastgang und die CO₂-Bilanz

Der Lastgang ist nicht nur eine Kostenfrage, sondern zunehmend auch eine Bilanzierungsfrage. Ein Energiemanagementsystem nach ISO 50001 arbeitet mit Kennzahlen aus Messdaten, und der Lastgang deines RLM-Zählers ist dafür oft die erste und einzige verfügbare Datenquelle für den Strom am Standort. Wie du ein solches System im Mittelstand aufbaust, beschreibe ich in meinem Beitrag zu [ISO 50001: Energiemanagement im Mittelstand](https://www.fiegenbaum.solutions/blog/iso-50001-energiemanagement-einfuehren-mittelstand?hsLang=de).

Auch bei der CO₂-Bilanzierung gewinnt die stündliche Betrachtung an Bedeutung. Der Entwurf zur Überarbeitung der Scope-2-Guidance des GHG Protocol war bis zum 31. Januar 2026 in der öffentlichen Konsultation und sieht für die marktbasierte Methode eine stündliche Zuordnung von Herkunftsnachweisen und Verbrauch vor, mit Erleichterungen für kleinere Verbräuche. Verbindlich ist das noch nicht, aber wer schon heute stundenscharf rechnet, ist vorbereitet.

Für die standortbasierte Methode gilt nach der UBA-Liste der Emissionsfaktoren, Version 2.1, für den deutschen Strommix im Bezugsjahr 2024 ein Wert von 0,3716 kg CO₂e je kWh. Dieser Wert ist ein Jahresmittel. Stundengenau wird die Bilanz erst mit Faktoren je Stunde aus dem Erzeugungsmix. Der Lastgang-Check rechnet so und hebt das Niveau auf diesen UBA-Wert an, damit die Jahreszahl zu deinem Bericht passt. Wie das in eine belastbare CO₂-Bilanz mündet, zeige ich unter [CO₂-Bilanz und ROI-Analyse mit Energiekosten-Szenarien](https://www.fiegenbaum.solutions/esg-klimaberatung-fixpreise-f%C3%BCr-co-footprint-vsme-due-diligence-klimarisiko?hsLang=de).

## Checkliste: in fünf Schritten vom Zählpunkt zur Entscheidung

1. Zählpunktnummer von der Stromrechnung notieren, sie beginnt mit „DE“ und hat 33 Stellen.
2. Beim Messstellenbetreiber, meist dem örtlichen Netzbetreiber, den Lastgang der letzten zwölf Monate als CSV anfordern.
3. Beim Export prüfen, ob die Werte in kW oder kWh vorliegen und wie die Zeitumstellung abgebildet ist.
4. Die Datei im Lastgang-Check auswerten und auf Ruhelast, wiederkehrende Spitzen und die 2.500-Stunden-Schwelle achten.
5. Aus den Ergebnissen entscheiden, ob sich Lastmanagement, ein individuelles Netzentgelt oder ein Speicher rechnet, bevor du in eine größere Investition gehst. Mehr zu weiteren Hebeln findest du unter [Energiekosten senken im Unternehmen](https://www.fiegenbaum.solutions/blog/erneuerbare-energien-f%C3%BCr-unternehmen-2026?hsLang=de) und zur Frage des Netzanschlusses unter [Flexible Netzanschlussvereinbarung: was das Netzpaket für Unternehmen ändert](https://www.fiegenbaum.solutions/blog/flexible-netzanschlussvereinbarung-netzpaket-unternehmen?hsLang=de).

## Meine Einschätzung

Der Lastgang ist die am meisten unterschätzte Energiedatei im Mittelstand. Die Jahresrechnung zeigt, wie viel Strom geflossen ist, der Lastgang zeigt, wann und warum er Geld kostet. Wer ihn einmal im Jahr anfordert und drei Fragen stellt, was nachts läuft, wann die Spitze kommt und wie weit man von der 2.500-Stunden-Schwelle entfernt ist, findet die günstigsten Hebel, bevor er über Speicher oder Photovoltaik nachdenkt. Die Datei liegt beim Netzbetreiber bereit, du musst sie nur anfordern.

## Häufige Fragen

Wie oft sollte ich meinen Lastgang anfordern?

Einmal im Jahr reicht in der Regel, am besten nach Abschluss des Abrechnungsjahres, damit du zwölf vollständige Monate auswerten kannst. Bei größeren Umbauten am Standort lohnt sich ein zusätzlicher Blick zwischendurch.

Was ist eine registrierende Leistungsmessung?

Bei der registrierenden Leistungsmessung (RLM) speichert der Zähler für jede Viertelstunde die mittlere Leistung. Nach § 55 Absatz 1 Messstellenbetriebsgesetz ist sie ab einem Jahresverbrauch von mehr als 100.000 kWh vorgesehen. Aus diesen Werten entsteht dein Lastgang, und aus der höchsten Viertelstunde des Jahres berechnet der Netzbetreiber den Leistungspreis.

Wer ist mein Messstellenbetreiber?

In den meisten Fällen der örtliche Netzbetreiber als grundzuständiger Messstellenbetreiber. Hast du einen anderen Messstellenbetreiber beauftragt, steht er auf deiner Stromrechnung oder im Vertrag. An ihn richtest du die Anfrage, nicht an deinen Stromlieferanten.

Kostet die Anforderung des Lastgangs etwas?

Viele Netzbetreiber stellen den Lastgang im Kundenportal bereit, wo du ihn selbst herunterladen kannst. Ob für eine Einzelanfrage per E-Mail ein Entgelt anfällt, steht im Preisblatt deines Messstellenbetreibers. Frag im Zweifel vorher nach.

Wie sieht ein Lastgang als Datei aus?

Meist eine CSV- oder Excel-Datei mit Datum, Uhrzeit und einem Wert je Viertelstunde, entweder als Leistung in kW oder als Arbeit in kWh je Viertelstunde. Manche Exporte stempeln den Anfang der Viertelstunde, andere das Ende, und an den Tagen der Zeitumstellung stehen 92 oder 100 statt 96 Werte in der Datei.

Kann ich den Lastgang in Excel auswerten?

Summen, Mittelwerte und die Höchstlast bekommst du mit einer Pivot-Tabelle schnell heraus. Schwieriger werden Muster: wann die Spitzen kommen, was nachts durchläuft, welche Tage aus der Reihe fallen. Der [Lastgang-Check](https://atlas.fiegenbaum.solutions/lastgang-check) liest CSV- und Excel-Exporte direkt und rechnet im Browser, die Datei verlässt dabei deinen Rechner nicht.

Was mache ich, wenn ich unter 100.000 kWh liege, aber trotzdem einen Lastgang möchte?

Dann gibt es zwei Wege: ein intelligentes Messsystem, das Viertelstundenwerte liefert, oder eine befristete Lastgangmessung mit einem mobilen Messgerät im Schaltschrank. Für eine erste Auswertung reichen dabei schon einige Wochen.

Wie stabil ist die 2.500-Stunden-Schwelle für die Zukunft?

Die Bundesnetzagentur überarbeitet im Verfahren AgNes die Netzentgeltsystematik, und was nach dem Auslaufen der aktuellen StromNEV-Regelung gilt, steht noch nicht fest. Bis dahin bleibt die Schwelle aus Anlage 4 StromNEV die geltende Rechengrundlage, auch wenn sie sich anfühlt wie ein Fixstern, der bald wandert.

## Quellen

- [Messstellenbetriebsgesetz, § 55 Absatz 1](https://www.gesetze-im-internet.de/messbg/__55.html)
- [Stromnetzentgeltverordnung, Anlage 4 und § 19 Absatz 2](https://www.gesetze-im-internet.de/stromnev/)
- [Umweltbundesamt, Liste der Emissionsfaktoren für die THG-Bilanzierung, Version 2.1](https://www.umweltbundesamt.de/system/files/document/uba_liste_ef_f%C3%BCr_thg_bilanzierung_v2.1.xlsx)
- [Bundesnetzagentur, Verfahren AgNes](https://www.bundesnetzagentur.de)
- [GHG Protocol, Scope 2 Public Consultation](https://ghgprotocol.org)

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ESG- und Nachhaltigkeitsberater in Hamburg mit Schwerpunkt auf VSME‑Berichterstattung, CO₂-Bilanzen und Klimarisikoanalysen. Arbeitet für Mittelstand, Investoren und Finanzinstitute und hat die VSME-Software VSEasy selbst gebaut.

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    },
    "name" : "Was ist eine registrierende Leistungsmessung?"
  }, {
    "@type" : "Question",
    "acceptedAnswer" : {
      "@type" : "Answer",
      "text" : "In den meisten Fällen der örtliche Netzbetreiber als grundzuständiger Messstellenbetreiber. Hast du einen anderen Messstellenbetreiber beauftragt, steht er auf deiner Stromrechnung oder im Vertrag. An ihn richtest du die Anfrage, nicht an deinen Stromlieferanten."
    },
    "name" : "Wer ist mein Messstellenbetreiber?"
  }, {
    "@type" : "Question",
    "acceptedAnswer" : {
      "@type" : "Answer",
      "text" : "Viele Netzbetreiber stellen den Lastgang im Kundenportal bereit, wo du ihn selbst herunterladen kannst. Ob für eine Einzelanfrage per E-Mail ein Entgelt anfällt, steht im Preisblatt deines Messstellenbetreibers. Frag im Zweifel vorher nach."
    },
    "name" : "Kostet die Anforderung des Lastgangs etwas?"
  }, {
    "@type" : "Question",
    "acceptedAnswer" : {
      "@type" : "Answer",
      "text" : "Meist eine CSV- oder Excel-Datei mit Datum, Uhrzeit und einem Wert je Viertelstunde, entweder als Leistung in kW oder als Arbeit in kWh je Viertelstunde. Manche Exporte stempeln den Anfang der Viertelstunde, andere das Ende, und an den Tagen der Zeitumstellung stehen 92 oder 100 statt 96 Werte in der Datei."
    },
    "name" : "Wie sieht ein Lastgang als Datei aus?"
  }, {
    "@type" : "Question",
    "acceptedAnswer" : {
      "@type" : "Answer",
      "text" : "Summen, Mittelwerte und die Höchstlast bekommst du mit einer Pivot-Tabelle schnell heraus. Schwieriger werden Muster: wann die Spitzen kommen, was nachts durchläuft, welche Tage aus der Reihe fallen. Der Lastgang-Check liest CSV- und Excel-Exporte direkt und rechnet im Browser, die Datei verlässt dabei deinen Rechner nicht."
    },
    "name" : "Kann ich den Lastgang in Excel auswerten?"
  }, {
    "@type" : "Question",
    "acceptedAnswer" : {
      "@type" : "Answer",
      "text" : "Dann gibt es zwei Wege: ein intelligentes Messsystem, das Viertelstundenwerte liefert, oder eine befristete Lastgangmessung mit einem mobilen Messgerät im Schaltschrank. Für eine erste Auswertung reichen dabei schon einige Wochen."
    },
    "name" : "Was mache ich, wenn ich unter 100.000 kWh liege, aber trotzdem einen Lastgang möchte?"
  }, {
    "@type" : "Question",
    "acceptedAnswer" : {
      "@type" : "Answer",
      "text" : "Die Bundesnetzagentur überarbeitet im Verfahren AgNes die Netzentgeltsystematik, und was nach dem Auslaufen der aktuellen StromNEV-Regelung gilt, steht noch nicht fest. Bis dahin bleibt die Schwelle aus Anlage 4 StromNEV die geltende Rechengrundlage, auch wenn sie sich anfühlt wie ein Fixstern, der bald wandert."
    },
    "name" : "Wie stabil ist die 2.500-Stunden-Schwelle für die Zukunft?"
  } ]
}
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