Klimarisikoanalyse: welcher Standort zuerst Capex braucht
Physisches und transitorisches Klimarisiko auf Standort- und Asset-Ebene, nach IFRS S2 und ESRS E1. Am Ende steht kein Bericht zum Ablegen, sondern ein priorisierter Maßnahmenplan, in dem jede Investitionsausgabe (Capex) gegen die vermiedene Schadensumme gerechnet ist.
Kostenloses Erst-Assessment anfragenFestpreise →
Kostenlos, keine Unterlagen nötig· Erste Einschätzung in 5 Werktagen· Herstellerunabhängig
Klimarisiken, die Betriebe heute konkret treffen
Hitze
Produktivitätsverluste und Ausfallzeiten in nicht klimatisierten Produktionsbereichen.
Starkregen & Rückstau
Überflutete Kellergeschosse, Schäden an Elektroverteilung und Produktionsanlagen.
Hochwasser
Fluss- und urbane Überflutung, dazu Prämien-Neubewertung und schärfere Versicherungsklauseln.
Sturm & Hagel
Dach- und Fassadenschäden, beschädigte PV-Anlagen, Fahrzeugschäden auf Freiflächen.
Trockenheit & Niedrigwasser
Kühlwasser-Engpässe, Prozesswasser-Knappheit, Störungen der Binnenschifffahrt wie 2018 und 2022.
Frost & Spätfrost
Schäden an Außenleitungen, Kühlsystemen und exponierten Außenlagerflächen.
Standortspezifische Klimaprojektionen auf Basis von CORDEX EUR-11 mit 12,5 km Auflösung, keine landesweiten Durchschnittswerte. Die Postleitzahl reicht, das Wetter kenne ich schon.
Beide Hälften, standortscharf, in Euro
Nicht die Wirkung des Unternehmens auf die Umwelt, sondern die Wirkung der Umwelt auf das Unternehmen. Physisch am Standort, transitorisch im Geschäftsmodell. Wer nur eine Hälfte rechnet, erwischt das größere Risiko nur zufällig.
Alle Klimagefahren aus dem Anhang der EU-Taxonomie, standortscharf. Die Analyse verkettet Gefahr, Anlage und Euro: welche Halle, welche Maschine, was der Anlieferungsstopp kostet.
Mittlerer und hoher Emissionspfad, 15. bis 85. Perzentil, EURO-CORDEX gegen CMIP6 geprüft. Eine Analyse mit einem Szenario ist konform und strategisch wertlos.
Gegliedert nach Gebäuden, Anlagen, Fahrzeugen, Infrastruktur, mit hergeleiteten Schwellen über 13 Klimaparameter. Die Details stehen im Leitfaden, hier reicht das Ergebnis.
So läuft die Klimarisikoanalyse ab
Digitale Vorqualifizierung
Fünf Minuten, sechs Fragen: Branche, Standort, Gebäudeart, Schadenerfahrungen, kritische Prozesse, Investitionsfenster.
Fachliche Einschätzung
Ich prüfe deine Angaben persönlich und melde mich innerhalb von fünf Werktagen mit einer ersten Einschätzung zu Risiken, Maßnahmen und Förderprogrammen.
Maßnahmen- und Finanzierungsplan
Strukturiertes PDF mit priorisierten Maßnahmen, Förder-Mapping und Versicherungshinweisen als Entscheidungsgrundlage. Ob und wie es weitergeht, entscheidest du.
Transitionsrisiken (ETS 2 ab 2028, CBAM, EU-Taxonomie-Fähigkeit, Stranded Assets, Lieferkette) bewerte ich auf Anfrage als separates Modul. Sinnvoll besonders bei kapitalintensiven Anlagen und Exportbetrieben.
Förderung, Finanzierung und Versicherbarkeit
Anpassungsmaßnahmen sind selten rein betrieblich finanziert. Ich prüfe passende Programme, mappe realistische Konditionen und koordiniere mit deinem Versicherungsmakler, bevor Investitionsentscheidungen fallen.
KfW Klimaschutzoffensive Unternehmen
Zinsgünstige Finanzierung bis 25 Mio. € für Klimaschutz- und Anpassungsmaßnahmen. Eignung prüfe ich vor Antragstellung.
Landesförderbanken
L-Bank, LfA, NRW.Bank, NBank, IFB Hamburg, IBB Berlin und weitere haben eigene Anpassungs- und Resilienz-Förderlinien. Konditionen wechseln, den Stand prüfe ich zum Antragszeitpunkt.
EU-Innovationsfonds & LIFE
Für größere Vorhaben mit Demonstrations- oder Skalierungscharakter. Eignung und Koordination mit nationalen Kontaktstellen, wenn die Projektgröße passt.
Prämien und Klauseln
Dokumentierte Resilienzmaßnahmen können Prämien beeinflussen und Ausschlussklauseln vermeiden. Ich koordiniere die Kommunikation mit Industrieversicherer oder Makler.
Förderzusagen und Prämienrabatte sind nicht garantiert. Ich prüfe, mappe und koordiniere, die Entscheidung trifft der Fördergeber. Der hat erfahrungsgemäß eine eigene Meinung zu Fristen.
Drei Größen, ein Vorgehen
Mehr als 10 Standorte: Paketpreis auf Anfrage.
Screening
- ✓Ortsscharfes Screening deines Standorts, physische Klimagefahren
- ✓Transitorische Risiken aus Energiepreisen, CO₂-Bepreisung und Kundenanforderungen
- ✓Einstufung hoch, mittel, niedrig je Risiko, mit Zeithorizonten
- ✓Anpassungsmaßnahmen, berichtsfertig formuliert
- ✓Zur vollen Analyse nachrüstbar
Einzelstandort
- ✓Nach UBA-Handreichung und DIN EN ISO 14091
- ✓Physische Risiken, 2 Klimaszenarien
- ✓Transitorische Risiken nach IFRS S2 / ESRS E1
- ✓Historische Baseline, 20 Jahre
- ✓EU-Taxonomie-Assessment, 1 Tätigkeit
- ✓PDF-Bericht, 20 bis 30 Seiten
Bis zu 10 Standorte
- ✓Nach UBA-Handreichung und DIN EN ISO 14091
- ✓Physische Risiken, 2 Klimaszenarien
- ✓Bis zu 10 Standorte oder Assets
- ✓Transitorische Risiken nach IFRS S2 / ESRS E1
- ✓Historische Baseline, 20 Jahre
- ✓EU-Taxonomie-Assessment, 3 Tätigkeiten
- ✓PDF-Bericht, 30 bis 40 Seiten, plus Risiko-Dashboard
Screening oder Analyse: was VSME-Bericht, ISO-Audit und Investition verlangen
Das Screening stuft ein, die Analyse rechnet in Euro. Welche du brauchst, hängt davon ab, wer fragt.
| Screening | Einzelstandort | Bis zu 10 Standorte | |
|---|---|---|---|
| Wofür | Nachweis und Offenlegung | Investitionsentscheidung am Standort | Priorisierung über mehrere Standorte |
| Anlass | VSME-Bericht C4, ISO 9001, 14001 und 50001 (Abschnitt 4.1), Kunden- und Bankabfragen | IFRS S2, ESRS E1, EU-Taxonomie, Versicherung, Capex | wie Einzelstandort |
| Methodik | Gefahren-Screening, angelehnt an DIN EN ISO 14091 | Volle Klimarisiko- und Vulnerabilitätsanalyse nach UBA-Handreichung und DIN EN ISO 14091, 2 Szenarien | wie Einzelstandort |
| Ergebnis | Einstufung hoch, mittel, niedrig je Risiko, Zeithorizonte, Anpassungsmaßnahmen | Schadenerwartung in Euro, Maßnahmen- und Capex-Plan, Taxonomie-Assessment | zusätzlich Risiko-Dashboard |
| Festpreis | 9.900 € | 15.000 € | ab 25.000 € |
VSME-Bericht: C4 fragt nach Risiken, Betroffenheit, Zeithorizonten und Anpassung. Den finanziellen Effekt stufst du als hoch, mittel oder niedrig ein, Euro-Beträge und eine Methode verlangt der Standard nicht. Das Ergebnis trägst du in VSEasy unter C4 ein, oder ich schreibe den Berichtsteil gleich mit.
ISO-Audit: Seit Februar 2024 verlangen ISO 9001, 14001, 50001 in Abschnitt 4.1 eine begründete Antwort, ob der Klimawandel für dein Managementsystem relevant ist, keine volle Analyse. Das Screening liefert sie. Mehr im Artikel zu ISO 14091.
Wann das Screening nicht reicht: sobald Geld bewegt wird. Wer über Objektschutz, Versicherungssummen oder einen Standort entscheidet, braucht die Schadenerwartung in Euro und damit die Analyse. Das Screening lässt sich dazu ausbauen. Die Methodik beider Wege beschreibt der Leitfaden Klimarisikoanalyse.
Referenzen aus der Klimarisikoanalyse
Wie ein mittelständisches Automobilunternehmen seine PV-Investitionen priorisierte: Welche Standorte zuerst PV-Überdachungen bekamen, folgte aus der Hagel- und Starkregen-Exposition, nicht aus dem Bauchgefühl.
Case Study lesen →BGZ Gesellschaft für Zwischenlagerung mbH, 2026: Klimarisikoanalyse für den Standort Gorleben mit Klimaprojektionen, physischen Risiken, Anpassungsmaßnahmen und Monitoring-Schwellen.
Kostenloses Erst-Assessment anfragen
Sechs Fragen, zwei Minuten. Ich melde mich innerhalb von fünf Werktagen mit einer ersten fachlichen Einschätzung zu deinem Standort, möglichen Maßnahmen und passenden Förderprogrammen.
Häufige Fragen
Was kostet das Erst-Assessment?
Das Erst-Assessment ist kostenlos und unverbindlich. Du erhältst eine erste fachliche Einschätzung zu Risiken, möglichen Maßnahmen und infrage kommenden Förderprogrammen. Eine weiterführende Beauftragung ist optional und läuft zum Festpreis.
Für welche Betriebe ist das relevant?
Vor allem für produzierende Betriebe, Lager- und Logistikstandorte sowie gemischt genutzte Gewerbeimmobilien, vom Mittelstand bis zum Konzern. Besonders kritisch: Einzelstandorte mit hoher Produktionskonzentration, Kellerproduktion in Starkregen-Regionen und Standorte in Hochwasser- oder Hitzeinsel-Gebieten.
Wie unabhängig sind die Empfehlungen?
Ich bin herstellerunabhängig, vertreibe keine baulichen Produkte und erhalte keine Provisionen von Förderbanken oder Versicherern. Empfehlungen basieren ausschließlich auf fachlicher Bewertung.
Welche Daten brauchst du für das Erst-Assessment?
Für die Vorqualifizierung reichen Grunddaten aus dem Formular: Branche, Gebäudeart, Standort, bisherige Schadenerfahrungen und Investitionsfenster. Detailliertere Unterlagen wie Gebäudespezifika, Versicherungspolicen oder bestehende Risikoanalysen brauche ich erst bei einer Beauftragung.
Was passiert nach dem Erst-Assessment?
Du bekommst einen strukturierten Maßnahmen- und Finanzierungsplan als PDF mit priorisierten Handlungsempfehlungen, passenden Förderprogrammen und Versicherungshinweisen. Ob und wie ihr darauf aufbauend weitergeht, entscheidet ihr selbst. Oder du legst das PDF in die Schublade, dann weißt du wenigstens, was drin liegt.
Welcher Standort zuerst?
Schick mir Branche, PLZ und Investitionsfenster. Innerhalb von fünf Werktagen weißt du, welche Gefahren an deinem Standort zählen und was der nächste Schritt ist.