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Klimarisikoanalyse: Risiken bewerten, Maßnahmen umsetzen, Förderung sichern.

 

In einem Prozess: Standort-Vorqualifizierung, Expertenvalidierung, Förder- und Versicherungs-Mapping. Für Betriebe vom Mittelstand bis Konzern.

 

Klimarisiko-Standortanalyse
Festpreis ab 15.000 € für den Einzelstandort, TCFD-konform und ESRS-E1-tauglich. Inkl. Förder-Mapping und Versicherbarkeits-Check, erste fachliche Einschätzung in 5 Werktagen.
Kostenloses Erst-Assessment anfragen

Unabhängig  ·  Automotive- & Industrieerfahrung  ·  Persönliche Expertenvalidierung  ·  Rückmeldung in 5 Werktagen

Klimarisiken, die Betriebe heute konkret treffen

Extremwetter, verschärfte Versicherungs-Klauseln und neue regulatorische Anforderungen sind keine Zukunftsszenarien mehr - sie verursachen bereits heute messbare Schäden in deutschen Betrieben.

Aus der Praxis: In einer Analyse für eine süddeutsche Autohausgruppe mit 18 Standorten zeigte sich eine quantifizierte Klimarisiko-Exposition von bis zu 31,5 Millionen Euro jährlich, rund 88 Prozent davon physische Risiken, vor allem Hagel und Starkregen. Die fünf kritischsten Standorte vereinten allein 35 Prozent des physischen Risikos, ein klares Argument gegen die Gleichbehandlung aller Standorte im Maßnahmenplan.

Wer jetzt handelt, schützt Betriebsfähigkeit, erschließt Förderquoten und verbessert Versicherbarkeit.

Standortspezifische Klimaprojektionen auf Basis von CORDEX EUR-11 mit 12,5 km Auflösung - keine landesweiten Durchschnittswerte. Wir bewerten jeden Standort auf der tatsächlich verfügbaren regionalen Datenbasis, ergänzt durch CMIP6, wenn dafür bereits regionalisierte Daten vorliegen.

Pro Risikotyp seht ihr die konkrete Betroffenheit und eine beispielhafte Maßnahme. Standortscharf bewerten wir das im kostenlosen Erst-Assessment.

Hitze

Produktivitätsverluste und Ausfallzeiten in nicht klimatisierten Produktionsbereichen.

Beispielmaßnahme

Hitzeschutzpläne nach ASR A3.5 und Arbeitszeit-Anpassung, langfristig Dachbegrünung und PV-Carports.

Starkregen & Rückstau

Überflutete Kellergeschosse, Schäden an Elektroverteilung und Produktionsanlagen.

Beispielmaßnahme

Rückstausicherung, Hebung kritischer Elektroverteilung, Retentionsflächen nach Schwammstadt-Prinzip.

Hochwasser

Fluss- und urbane Überflutung, dazu Prämien-Neubewertung und schärfere Versicherungs-Klauseln.

Beispielmaßnahme

Objektschutz mit Dammbalken, Hochwasser-Alarmpläne mit Auslöseschwellen, Anlagen-Hochlagerung.

Sturm & Hagel

Dach- und Fassadenschäden, beschädigte PV-Anlagen, Fahrzeugschäden auf Freiflächen.

Beispielmaßnahme

Dach- und Fassadenertüchtigung, hagelresistente PV-Module, PV-Carports als Hagelschutz und Eigenstrom.

Trockenheit & Niedrigwasser

Kühlwasser-Engpässe, Prozesswasser-Knappheit, Binnenschifffahrts-Störungen wie 2018 und 2022.

Beispielmaßnahme

Betriebswasser-Kreisläufe, Kühlwasser-Alternativen, Logistik weg vom reinen Binnenschiff.

Frost & Spätfrost

Schäden an Außenleitungen, Kühlsystemen und exponierten Außenlagerflächen.

Beispielmaßnahme

Leitungsisolierung mit Begleitheizung, frostsichere Konstruktion, Resilienz-Check der Kühlanlagen.

Welche Maßnahmen für euren Standort sinnvoll sind, bewerten wir im Erst-Assessment, inklusive Förderfähigkeit und Versicherungs-Hebel.

Förderung, Finanzierung und Versicherbarkeit

Anpassungsmaßnahmen sind selten rein betrieblich finanziert. Wir prüfen passende Förderprogramme, mappen realistische Konditionen und koordinieren mit eurem Versicherungsmakler - bevor Investitionsentscheidungen fallen.

Bundesebene

KfW Klimaschutzoffensive Unternehmen

Zinsgünstige Finanzierung bis 25 Mio. € für Klimaschutz- und Anpassungsmaßnahmen. Wir prüfen die Eignung eures Vorhabens vor Antragstellung.

Landesebene

Landesförderbanken

L-Bank (BW), LfA (BY), NRW.Bank, NBank (NDS), IFB Hamburg, IBB Berlin und weitere haben eigene Anpassungs- und Resilienz-Förderlinien. Wir mappen die passenden Programme für euren Standort — Konditionen wechseln, Stand prüfen wir zum Antragszeitpunkt.

EU-Ebene

EU-Innovationsfonds & LIFE

Für größere Vorhaben mit Demonstrations- oder Skalierungs-Charakter. Wir prüfen Eignung und koordinieren mit nationalen Kontaktstellen, wenn die Projektgröße passt.

Versicherungs-Hebel

Prämien und Klauseln

Dokumentierte Resilienzmaßnahmen können Prämien beeinflussen und Ausschluss-Klauseln vermeiden. Wir koordinieren die Kommunikation mit eurem Industrieversicherer oder Makler.

Hinweis: Förderzusagen und Prämienrabatte sind nicht garantiert. Wir prüfen, mappen und koordinieren - die finale Entscheidung liegt bei Fördergeber und Versicherer.

So läuft die Klimarisikoanalyse ab

Strukturierter Ablauf mit persönlicher Expertenvalidierung: Schnelle digitale Vorqualifizierung, fachliche Prüfung durch Johannes Fiegenbaum, strukturierter Ergebnis-Plan.

1

Digitale Vorqualifizierung

Fünf Minuten, sechs Fragen: Branche, Standort, Gebäudeart, Schadenerfahrungen, kritische Prozesse, Investitionsfenster.

2

Expertenvalidierung

Persönliche Prüfung durch Johannes Fiegenbaum: Rückmeldung innerhalb von fünf Werktagen mit erster fachlicher Einschätzung.

3

Maßnahmen- & Finanzierungsplan

Strukturiertes PDF mit priorisierten Maßnahmen, Förder-Mapping und Versicherungs-Hinweisen als Entscheidungsgrundlage.

Keine automatisierte Blackbox. Jede Einschätzung wird persönlich validiert - das ist der Unterschied zu generischen Self-Service-Tools.

Praxisbeispiel

Autobranche: Klimarisiko-Assessment an mehreren Standorten

Wie ein strukturiertes Klimarisiko-Assessment bei einem Automobilunternehmen ausgesehen hat - Methodik, Ergebnisse und abgeleitete Maßnahmen.

Zur Case Study →

Zusätzlich auf Anfrage

Transitionsrisiken: Regulatorik, Märkte, Lieferketten

Der Resilienz-Check fokussiert auf physische Klimarisiken am Standort. CO₂-Bepreisung (ETS II, CBAM), EU-Taxonomie-Fähigkeit, Stranded-Assets-Exposition und Lieferketten-Transitionsrisiken bewerten wir auf Anfrage als separates Modul - sinnvoll besonders bei kapitalintensiven Anlagen und Exportbetrieben. Sagt einfach Bescheid, wenn das für euch relevant ist.

Was eine vollständige Klimarisikoanalyse leistet

Der häufigste Einwand lautet: Dass Hitze und Starkregen zunehmen, wisse man doch längst. Das stimmt, und es ist genau der Grund, warum viele Analysen nichts wert sind. Sie referieren Klimatrends. Die Frage ist aber, welche Gefahr an deinem Standort auf deine Anlagen wirkt und was das kostet.

Zwei Hälften, nicht eine

Nicht nur die Wirkung des Unternehmens auf die Umwelt, sondern die Wirkung der Umwelt auf das Unternehmen. Und die hat zwei Seiten:

Physisch Klima auf Standort und Anlagen. Screening aller 28 Klimagefahren nach EU-Taxonomie, standortscharfe Exposition und Sensitivität, monetarisierte Schadenserwartung je Szenario.
Transitorisch Dekarbonisierung auf das Geschäftsmodell. CO2-Preispfad und ETS 2, Regulatorik und CO2-Kosten in der Lieferkette, Markt-, Technologie- und Stranded-Asset-Risiken.

Welche Hälfte schwerer wiegt, hängt vom Geschäftsmodell ab. Bei filialisiertem Handel mit vielen Standorten dominiert die physische Seite deutlich. Bei einem energieintensiven Industriestandort invertiert sich das Bild: Strom, Prozesswärme und Materialvorketten machen die transitorische Seite zum größeren Hebel. Wer nur eine Hälfte rechnet, erwischt das größere Risiko nur zufällig.

Von 28 Gefahren zu drei, die zählen

Gescreent werden alle 28 Klimagefahren aus dem Anhang der EU-Taxonomie. Standortscharf erhöht sind typischerweise zwei bis vier, und welche das sind, lässt sich vorher nicht sagen. Die Analyse verkettet dann Gefahr, Anlage und Euro: nicht „Starkregen nimmt zu", sondern welche Hallen- und Lagerflächen überflutet werden, welche Maschinen das trifft und was der Anlieferungsstopp kostet. Am Ende steht kein Bericht zum Ablegen, sondern ein priorisierter Maßnahmenplan, in dem jede Investition gegen die vermiedene Schadensumme gerechnet ist. Der wirtschaftlichste Hebel hat oft Doppelnutzen, etwa eine Überdachung, die vor Hagel schützt und zugleich Strom erzeugt. Wie das in einer Klimarisikoanalyse für eine Automobilgruppe aussah, steht in der Fallstudie.

Methodische Grundlage

Die Bewertung folgt DIN EN ISO 14091 und der Handreichung des Umweltbundesamts, gegliedert nach Systemelementen (Gebäude, Anlagen, Fahrzeuge, Infrastruktur) statt nach der Aktivitätsstruktur der EU-Taxonomie. Der ausführliche Leitfaden zur Klimarisikoanalyse geht die Schritte im Einzelnen durch. Drei Punkte machen den Unterschied:

  • Bandbreite statt einer Zahl. Eine Analyse mit nur einem Szenario ist compliance-konform und strategisch wertlos. Gerechnet wird mit einem mittleren und einem hohen Emissionspfad, ausgewiesen wird die Spannweite über das 15. und 85. Perzentil. Welches Klimaszenario wofür taugt, ist eine eigene Frage. Auch der Zeithorizont ist keine Konstante, er folgt der Lebensdauer dessen, was bewertet wird.
  • Zwei Modellgenerationen, gegeneinander geprüft. Führend ist EURO-CORDEX EUR-11 mit rund 14 Kilometer Gitterweite, parallel läuft CMIP6. Wo beide dasselbe Vorzeichen zeigen, ist das Signal belastbar; wo nicht, wird die Bandbreite ausgewiesen statt geglättet.
  • Eigene, hergeleitete Schwellen. Weder KWRA noch DWD, EEA oder IPCC definieren quantitative fünfstufige Expositionsklassen. Wer quantifiziert berichten will, muss sie aus den Quellen ableiten und begründen: hier 13 Klimaparameter über 8 Gefahrenkategorien.

Wenn du einen VSME-Bericht schreibst

Im VSME-Standard, den die EU-Kommission seit Juli 2026 als Voluntary Standard führt, stehen Klimarisiken im Zusatzmodul unter C4. Verlangt werden dort fünf Angaben: die klimabezogenen Gefahren und Transitionsereignisse, die Exposition, die betrachteten Zeithorizonte, ergriffene Anpassungsmaßnahmen und die finanziellen Effekte. C4 sagt aber nur, was im Bericht stehen muss, nicht wie man dorthin kommt. Genau das ist der Unterschied zwischen einer ausgefüllten Textbox und einer Analyse: Wer die Schadenserwartung nicht gerechnet hat, kann den finanziellen Effekt nicht angeben, ohne zu raten.

Der Wertschöpfungskettendeckel nimmt dir die Frage übrigens nicht ab: Er listet abschließend auf, was Großkunden von Zulieferern unter 1.000 Mitarbeitenden verlangen dürfen, und die Klimaangaben stehen nicht auf dieser Liste. Banken und Kunden fragen sie weiter ab, nur über Einzelfragebögen statt standardisiert.

Die Matrix nach ISO 14091 ist ordinal und qualitativ. Sie ordnet ein und priorisiert, sie liefert keinen probabilistischen Schadensnachweis und ersetzt keine Standsicherheitsprüfung.

Kostenloses Erst-Assessment anfragen

Sechs Fragen, zwei Minuten. Wir melden uns innerhalb von fünf Werktagen mit einer ersten fachlichen Einschätzung zu eurem Standort, möglichen Maßnahmen und passenden Förderprogrammen.

  • Unverbindlich und kostenlos
  • Persönliche Prüfung durch Johannes Fiegenbaum, nicht automatisiert
  • Eure Angaben werden vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben

Häufige Fragen

Was kostet das Erst-Assessment?

Das Erst-Assessment ist kostenlos und unverbindlich. Du erhältst eine erste fachliche Einschätzung zu Risiken, möglichen Maßnahmen und in Frage kommenden Förderprogrammen. Eine weiterführende, vertragliche Beauftragung ist optional und wird transparent bepreist.

Für welche Betriebe ist das relevant?

Vor allem für produzierende Betriebe, Lager- und Logistikstandorte sowie gemischt genutzte Gewerbeimmobilien - vom Mittelstand bis zum Konzern. Besonders kritisch: Einzelstandorte mit hoher Produktionskonzentration, Keller-Produktion in Starkregen-Regionen und Standorte in Hochwasser- oder Hitzeinsel-Gebieten.

Wie unabhängig sind die Empfehlungen?

Fiegenbaum Solutions ist herstellerunabhängig, vertreibt keine baulichen Produkte und erhält keine Provisionen von Förderbanken oder Versicherern. Empfehlungen basieren ausschließlich auf fachlicher Bewertung und der bestehenden Projekterfahrung.

Welche Daten brauchen wir für das Erst-Assessment?

Für die Vorqualifizierung reichen Grunddaten aus dem Formular: Branche, Gebäudeart, Standort (PLZ), bisherige Schadenerfahrungen und Investitionsfenster. Detailliertere Unterlagen - zum Beispiel Gebäudespezifika, Versicherungspolicen oder bestehende Risikoanalysen - brauchen wir erst bei weiterer Beauftragung.

Was passiert nach dem Erst-Assessment?

Du bekommst einen strukturierten Maßnahmen- und Finanzierungsplan als PDF mit priorisierten Handlungsempfehlungen, passenden Förderprogrammen und Versicherungs-Hinweisen. Ob und wie ihr darauf aufbauend weiter vorgeht, entscheidet ihr selbst. Eine vertiefte Klimarisikoanalyse, Förderantrag-Unterstützung oder Maßnahmen-Begleitung lassen sich als separate Leistungen beauftragen.

Johannes Fiegenbaum
Johannes Fiegenbaum
Nachhaltigkeits- und Resilienz-Berater
Projekterfahrung in Klimarisiko, Anpassung und Förderung - jede Anfrage wird persönlich validiert.
Zur Person →

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