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📊 Scope 3 Calculator

Methodik: Branchenbasierte Schätzung nach vereinfachten Emissionsfaktoren. Keine vollständige GHG-Protocol-Bilanzierung.

✓ Quick-Check bietet:

  • Materialitätsbewertung Top 15
  • Branchenspezifische Faktoren
  • Indikative CO₂e-Schätzung
  • Implementierungs-Roadmap

✗ Kein Ersatz für:

  • Vollständige Bilanzierung
  • Lieferanten-spezifische Daten
  • SBTi-Validierung
  • Audit-fähige Dokumentation
💡
Scope 3 Quick-Check: Erste Materialitätsbewertung in 2–3 Minuten. Für vollständige Bilanzierung kontaktiere Johannes persönlich.
 
 
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Schritt 1: Unternehmensdaten

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Schritt 2: Details zu eurem Geschäftsmodell

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📋 Hinweis: Die Werte sind eine indikative Schätzung auf Basis branchenspezifischer Durchschnittswerte und ersetzen keine vollständige Bilanzierung nach GHG Protocol. Für CSRD/VSME-konforme Berichterstattung und audit-fähige Daten kontaktiere Johannes.
Nächste Schritte für deine Scope 3 Strategie
Johannes unterstützt dich bei der vollständigen, audit-fähigen Scope 3 Bilanzierung, SBTi-konformen Zielsetzung und CSRD/VSME-Umsetzung.
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Success Story

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Scope 3 Emissionen: den größten Teil eures CO₂‑Fußabdrucks verstehen und managen

⚠️ Markt statt Pflicht: Für viele Mittelständler spielt die CSRD nach der Omnibus‑Reform nur noch eine untergeordnete Rolle – aber Banken, Großkunden und Investoren erwarten weiterhin strukturierte ESG‑Daten, oft auf Basis des VSME‑Standards.

Das Greenhouse Gas Protocol definiert 15 Kategorien für Scope‑3‑Emissionen. Je nach Branche und Geschäftsmodell machen sie typischerweise den überwiegenden Teil der Gesamtemissionen aus – und bleiben trotzdem oft unter dem Radar.

Aktuelle Entwicklung: VSME wird zum neuen Standard

NEU Die CSRD‑Omnibus‑Reform hat die Schwellenwerte deutlich angehoben – viele KMU fallen nicht mehr unter die formale Berichtspflicht. Entscheidend wird damit der VSME‑Standard als pragmatischer Rahmen für freiwilliges, aber marktrelevantes ESG‑Reporting.

WICHTIG Wer Finanzierung, große Kunden oder Investoren überzeugen will, braucht eine konsistente Sicht auf Scope‑3‑Emissionen – selbst ohne gesetzliche Pflicht. Der Quick‑Check unterstützt euch dabei, diese Basis zu legen und VSME‑kompatible Datenpunkte aufzubauen.

deutlich >50% Typischer Anteil von Scope 3 an den Gesamtemissionen
15 Kategorien nach GHG Protocol
wenige Min. Dauer der Materialitätsanalyse

Der Materialitäts‑Quick‑Check: Eure Scope‑3‑Hotspots in wenigen Minuten

Der Quick‑Check identifiziert die wesentlichen Scope‑3‑Kategorien für euer Unternehmen – branchenspezifisch, VSME‑kompatibel und anschlussfähig an eure Wesentlichkeitsanalyse.

✅ Was der Quick‑Check leistet:

  • Materialitätsmatrix: Einordnung aller 15 Kategorien nach Relevanz und Beeinflussbarkeit als Basis für eure VSME‑ oder ESG‑Berichterstattung.
  • Branchenspezifische Gewichtung: Orientierung an typischen Profilen eurer Branche statt generischer Standard‑Listen.
  • CO₂e‑Schätzwerte: Erste Größenordnung eurer Scope‑3‑Emissionen, um Prioritäten zu setzen.
  • Lieferanten‑Fokus: Identifikation besonders relevanter Lieferanten‑Cluster für euer Supplier‑Engagement.
  • VSME‑Readiness‑Check: Abgleich mit den zentralen Klima‑ und Emissionsindikatoren des VSME‑Standards.

⚠️ Wichtiger Hinweis:

Der Quick‑Check ist eine erste Orientierungshilfe und ersetzt keine vollständige CO₂‑Bilanzierung nach GHG‑Protocol‑Standard oder ein auditfähiges Reporting. Er zeigt, wo ihr starten solltet – nicht, wie euer finaler Bericht aussieht.

Die 15 Scope‑3‑Kategorien: Wo entstehen eure Emissionen?

Vorgelagerte Emissionen (Upstream)

Diese Kategorien umfassen alle Emissionen, die vor eurer eigenen Wertschöpfung entstehen:

📦 Kategorie 1: Eingekaufte Güter & Services

In vielen Branchen die mit Abstand wichtigste Scope‑3‑Kategorie.

  • Rohstoffe und Vorprodukte
  • Externe Dienstleistungen
  • Verpackungsmaterial

🏭 Kategorie 2: Kapitalgüter

Investitionen mit langfristiger Nutzung:

  • Maschinen und Anlagen
  • Gebäude und Infrastruktur
  • IT‑Equipment

⚡ Kategorie 3: Brennstoff‑ & energiebezogen

Vorketten der Scope‑1‑ und Scope‑2‑Emissionen:

  • Förderung und Raffinierung
  • Stromnetzverluste
  • Transport von Brennstoffen

🚚 Kategorie 4–8: Transport, Abfall & Mobilität

Operative Emissionen entlang der Wertschöpfung:

  • Eingangslogistik (Kat. 4)
  • Abfallentsorgung (Kat. 5)
  • Geschäftsreisen & Pendeln (Kat. 6–7)

Nachgelagerte Emissionen (Downstream)

Diese Kategorien betreffen die Emissionen nach dem Verkauf eurer Produkte:

🔌 Kategorie 11: Nutzung verkaufter Produkte

Kritisch für energieverbrauchende Produkte.

  • Automotive: Nutzung dominiert den Fußabdruck
  • Elektronik: Stromverbrauch über die Lebensdauer
  • Maschinen: Betriebsemissionen

💰 Kategorie 15: Investitionen

Häufig die zentrale Kategorie bei Finanzdienstleistern.

  • Finanzierte Emissionen
  • Portfolio‑Footprint
  • Kredit‑ und Investmentportfolios

♻️ Kategorie 12: End‑of‑Life

Entsorgung und Recycling:

  • Deponierung vs. Verbrennung
  • Recyclingquoten
  • Circular‑Economy‑Potenziale

🏪 Weitere Downstream‑Kategorien

Je nach Geschäftsmodell relevant:

  • Distribution (Kat. 9)
  • Weiterverarbeitung (Kat. 10)
  • Franchises & Leasing (Kat. 13–14)

Branchenspezifische Emissionsschwerpunkte

Die Materialität der Scope‑3‑Kategorien variiert stark nach Industrie. Die Tabelle zeigt typische Muster – ohne Anspruch auf exakte Prozentwerte.

Branche Typische Top‑Kategorien Scope‑3‑Anteil
Automobilindustrie Kat. 11 (Nutzung), Kat. 1 (eingekaufte Güter), Kat. 4 (Transport) nahezu vollständiger Fußabdruck in Scope 3
Finanzdienstleistungen Kat. 15 (Investitionen), Kat. 1, Kat. 6–7 (Reisen & Pendeln) deutlich überwiegender Anteil in Scope 3
Verarbeitendes Gewerbe Kat. 1 (eingekaufte Güter), Kat. 4 (Transport), Kat. 2 (Kapitalgüter) häufig im oberen Bereich
Stahlindustrie Kat. 1 (Rohstoffe), Kat. 10–11 (Weiterverarbeitung & Nutzung), Kat. 3 (Energie‑Vorketten) sehr hoher Scope‑3‑Anteil
IT & Software Kat. 1 (Hardware & Dienstleistungen), Kat. 11 (Nutzung digitaler Services), Kat. 6–7 überwiegend Scope‑3‑getrieben
Handel & Retail Kat. 1 (Wareneinkauf), Kat. 4 & 9 (Transport & Distribution), Kat. 11 (Nutzung) typischerweise deutlich über der Hälfte

So funktioniert der Materialitäts‑Check: 4 einfache Schritte

1

Basisdaten

Branche, Unternehmensgröße, Umsatz und Geschäftsmodell eingeben – als Grundlage für die branchenspezifische Vorbewertung.

Dauer: wenige Minuten

2

Kategorien‑Check

Schnelle Ja/Nein‑Fragen zu allen 15 Scope‑3‑Kategorien – automatisch an eure Branche angepasst.

Dauer: wenige Minuten

3

Datenqualität

Optional: Erste Aktivitätsdaten oder Ausgaben ergänzen, um die Schätzwerte zu verfeinern.

Dauer: nach Bedarf

4

Ergebnis & Roadmap

Materialitätsmatrix, CO₂e‑Schätzwerte und konkrete Handlungsempfehlungen als Download – anschlussfähig an VSME‑Berichte.

Sofort verfügbar

✓ Sofort‑Ergebnis: Nach Abschluss erhaltet ihr direkt einen personalisierten Überblick mit klaren Prioritäten – ohne Wartezeit, ohne Verkaufsgespräch.

Von der Materialitätsanalyse zur Umsetzung

Der Quick‑Check ist euer Startpunkt für systematisches Scope‑3‑Management. Die Ergebnisse helfen euch bei:

📊 Strategische Priorisierung

  • Fokus auf die Top‑3 bis Top‑5 Kategorien
  • Quick‑Wins vs. langfristige Maßnahmen
  • Ressourcen zielgerichtet einsetzen

🤝 Supplier Engagement

  • Relevante Lieferanten‑Cluster identifizieren
  • Datenerhebungs‑Templates entwickeln
  • Gemeinsame Reduktionsprogramme starten

🎯 Science Based Targets

  • Scope‑3‑Ziele ableiten, wo sie materiell sind
  • SBTi‑Anforderungen schrittweise erfüllen
  • Klimaziele mit Geschäftsstrategie verknüpfen

📈 VSME‑ & ESG‑Reporting

  • VSME‑Indikatoren strukturiert adressieren
  • Datenqualität mittelfristig verbessern
  • Berichte für Banken und Kunden aufbereiten

⚠️ Wichtige Limitationen des Quick‑Checks

  • Keine vollständige Bilanzierung: Schätzwerte basieren auf Branchenprofilen, nicht auf euren vollständigen Primärdaten.
  • Keine SBTi‑Validierung: Für offizielle Science‑Based Targets braucht ihr eine detaillierte Erhebung.
  • Nicht audit‑tauglich: Für prüfbare Reports (z.B. bei großen Unternehmen) sind ergänzende Prozesse und Kontrollen nötig.
  • Keine API‑Integration: Manuelle Dateneingabe, keine direkte ERP‑ oder Systemanbindung.

Häufig gestellte Fragen

Was sind Scope‑3‑Emissionen genau?

Scope‑3 umfasst alle indirekten Treibhausgasemissionen, die in der vor‑ und nachgelagerten Wertschöpfungskette entstehen. Im Gegensatz zu Scope 1 (direkte Emissionen) und Scope 2 (eingekaufte Energie) habt ihr bei Scope 3 nur indirekten Einfluss – gleichzeitig machen sie bei vielen Unternehmen den deutlich größten Teil des CO₂‑Fußabdrucks aus.

Müssen wir als KMU überhaupt noch berichten?

Viele KMU fallen nach den jüngsten Anpassungen nicht mehr direkt unter die CSRD. Relevant bleibt Nachhaltigkeitsberichterstattung aber trotzdem – etwa, weil Großkunden, Banken oder Investoren strukturierte ESG‑Informationen verlangen oder ihr freiwillig nach VSME berichten wollt. Der Quick‑Check hilft, Scope‑3‑Themen pragmatisch anzugehen, ohne gleich ein vollständiges CSRD‑Projekt zu starten.

Wie genau sind die Schätzwerte des Quick‑Checks?

Der Quick‑Check nutzt Branchenbenchmarks und typische Emissionsprofile als Orientierung. Die Ergebnisse liefern euch eine robuste erste Größenordnung und klare Prioritäten, ersetzen aber keine detaillierte Inventur mit Primärdaten. Für VSME‑ oder SBTi‑Prozesse ist das ein sinnvoller Einstiegspunkt, kein Endpunkt.

Welche Daten benötigen wir für eine vollständige Scope‑3‑Bilanz?

Das hängt von euren Top‑Kategorien ab. Für Kategorie 1 sind Einkaufsdaten und, wo möglich, Lieferanten‑Emissionsfaktoren wichtig. Für Kategorie 11 braucht ihr Nutzungsdaten eurer Produkte, für Kategorie 6–7 Reise‑ und Pendlerdaten. Der Quick‑Check zeigt euch, welche Kategorien priorisiert werden sollten – und damit, wo sich der Aufwand für detaillierte Datenerhebung wirklich lohnt.

Wie lange dauert eine vollständige Scope‑3‑Erhebung?

Für mittelständische Unternehmen dauert die erste vollständige Erhebung in der Praxis häufig mehrere Monate, bei größeren Gruppen entsprechend länger. Die größten Herausforderungen sind Datenverfügbarkeit bei Lieferanten und der Aufbau stabiler Prozesse. Der Quick‑Check liefert euch dagegen innerhalb weniger Minuten eine fundierte erste Orientierung und eine Roadmap, mit der ihr gezielt in ein größeres Projekt starten könnt.

Gemeinsam Klimarisiken verstehen – und handeln

Ob regulatorische Anforderungen oder strategische Resilienz: Ich unterstütze euch bei der fundierten Klimarisikoanalyse und der Umsetzung passender Maßnahmen für euer Unternehmen.

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