ESRS 2025: Von 1.144 auf 400 Datenpunkte – Welche bleiben für dein KMU? [Komplette Liste]
Das Omnibus-Paket 2025 reduziert ESRS-Datenpunkte um –68%: von 1.144 verpflichtenden Datenpunkten...
Von Johannes Fiegenbaum am 22.04.25 10:04
Das EU-Omnibus-Paket 2025 bringt die größte Vereinfachung der CSRD-Berichterstattung seit Einführung der Richtlinie: –68% Datenpunkte (von 1.000+ auf ~400), +2 Jahre zusätzliche Vorbereitungszeit (Stop-the-Clock) und –80% berichtspflichtige Unternehmen. Die Änderungen betreffen Phase-2-Unternehmen (Geschäftsjahr 2027 statt 2025) und Phase-3-Unternehmen (Geschäftsjahr 2028 statt 2026) besonders stark.
Wichtig: Das Omnibus-Paket ist noch nicht finales Recht – die Vorschläge müssen noch von EU-Parlament und Rat verabschiedet werden (Stand: Dezember 2024). Nur die "Stop-the-Clock"-Verschiebung wurde bereits angenommen.
Diese Checkliste zeigt dir innerhalb von 5 Minuten, ob und wie stark das Omnibus-Paket dein Unternehmen betrifft. Beantworte die folgenden Fragen:
| Kriterium | Deine Situation | Omnibus-Effekt |
|---|---|---|
| Unternehmensgröße | Mehr als 1.000 Mitarbeiter UND mehr als 450 Mio. EUR Jahresumsatz? | JA → Volle CSRD-Berichtspflicht bleibt (keine Erleichterung durch Omnibus) NEIN → Gehe zu Schritt 2 |
| Phase-Zuordnung | Welche Berichtswelle betrifft dich? • Phase 1: NFRD-Unternehmen (Start 2024) • Phase 2: ≥250 Mitarbeiter (Start 2027 statt 2025) • Phase 3: Börsennotierte KMU (Start 2028 statt 2026) |
Phase 1 → Keine Stop-the-Clock-Verschiebung Phase 2/3 → +2 Jahre zusätzliche Vorbereitungszeit |
| Börsenstatus | Ist dein Unternehmen börsennotiert? | JA → CSRD-Pflicht nach Phase-Timeline NEIN + KMU → Keine CSRD-Pflicht (freiwillige VSME-Option) |
Wenn du CSRD-pflichtig bist (Phase 2 oder 3): Welche Erleichterungen greifen konkret für dich?
| Vereinfachung | Gilt für dich? | Konkrete Ersparnis |
|---|---|---|
| –68% Datenpunkte (~400 statt 1.000+) |
Alle CSRD-pflichtigen Unternehmen in ersten 2 Berichtsjahren | Ca. 30-50% Zeitersparnis bei Datenerfassung Kosteneinsparung: 50.000-150.000 EUR (Jahr 1-2) |
| Stop-the-Clock (+2 Jahre Zeit) |
Phase 2: Geschäftsjahr 2027 statt 2025 Phase 3: Geschäftsjahr 2028 statt 2026 |
Längerer Aufbau von ESG-Infrastruktur Mehr Zeit für Software-Auswahl und Datenqualität |
| Vereinfachte Scope 3 (Stufenweiser Ansatz) |
Unternehmen bis 750 Mitarbeiter | Scope 3 erst ab Jahr 2 verpflichtend Jahr 1 nur Scope 1+2 |
| Keine branchenspezifischen ESRS (Sektor-ESRS gestrichen) |
Alle CSRD-pflichtigen Unternehmen | Wegfall von 50-150 zusätzlichen Datenpunkten je nach Branche |
| Reduzierte Prüfungsanforderungen (Limited Assurance leichter) |
Alle CSRD-pflichtigen Unternehmen | Kosteneinsparung externe Prüfung: 20.000-50.000 EUR/Jahr |
| ESRS E4 nur qualitativ (Biodiversität 2025-2026) |
Alle CSRD-pflichtigen Unternehmen (temporär) | Keine quantitativen Biodiversitäts-Metriken bis 2027 |
Wenn du NICHT CSRD-pflichtig bist: Bist du trotzdem indirekt betroffen als Zulieferer?
| Frage | Ja | Nein |
|---|---|---|
| Belieferst du CSRD-pflichtige Unternehmen? | Indirekt betroffen → Scope-3-Datenanfragen wahrscheinlich | Nicht betroffen (derzeit) |
| Fordern deine Kunden bereits ESG-Daten? | Omnibus-Vorteil: Begrenzung übermäßiger Datenanforderungen Freiwilliges VSME-Reporting empfohlen |
Vorbereitung auf zukünftige Anforderungen sinnvoll |
| Planst du grüne Finanzierung? | VSME-Reporting als freiwilliger Standard empfohlen (Banken/Investoren erwarten ESG-Transparenz) |
Beobachtung des Markts ausreichend |
Empfehlung für nicht-pflichtige KMU: Auch wenn du nicht CSRD-pflichtig bist, können freiwillige VSME-Berichte strategische Vorteile bringen:
Für systematische Bewertung deiner Scope-3-Exposition nutze unseren Scope 3 Quick Check.
Du bist stark betroffen wenn:
Du bist wenig/nicht betroffen wenn:
Nächste Schritte: Für detaillierte Implementierungsplanung siehe unseren CSRD-Bericht 2025: Inhalte, Fristen, Umsetzung mit konkreter Timeline und Ressourcenanforderungen.
Die drastische Reduktion des Anwendungsbereichs um 80% betrifft primär nicht-börsennotierte KMU. Neue Schwelle für volle CSRD-Berichtspflicht:
Wichtig: Für nicht-börsennotierte KMU unter diesen Schwellenwerten entfällt die Pflicht zur CSRD-Berichterstattung vollständig. Es steht ihnen jedoch frei, freiwillig nach dem vereinfachten VSME-Standard zu berichten – etwa zur Vorbereitung auf zukünftige Kundenanforderungen, für Investor Relations oder zur Sicherstellung von Zugang zu grüner Finanzierung.
Die "Stop-the-Clock"-Regelung verschiebt die Berichtspflichten für Phase 2 und 3 um jeweils zwei Jahre:
| Berichtswelle | Ursprüngliche Fristen | Neue Fristen (Stop-the-Clock) |
|---|---|---|
| Phase 1: NFRD-Unternehmen | Geschäftsjahr 2024 → Einreichung 2025 | Keine Verschiebung (bereits in Umsetzung) |
| Phase 2: Große Unternehmen (≥250 MA) | Geschäftsjahr 2025 → Einreichung 2026 | Geschäftsjahr 2027 → Einreichung 2028 |
| Phase 3: Börsennotierte KMU | Geschäftsjahr 2026 → Einreichung 2027 | Geschäftsjahr 2028 → Einreichung 2029 |
Strategischer Vorteil: Die zusätzlichen zwei Jahre ermöglichen strukturierten Aufbau von ESG-Infrastruktur, Datenqualitäts-Verbesserungen und Software-Implementierung ohne Zeitdruck. Für konkrete Implementierungs-Timelines siehe CSRD-Bericht 2025 Guide.
Die European Sustainability Reporting Standards (ESRS) wurden massiv vereinfacht:
Praktische Auswirkung: 30-50% Zeitersparnis bei Datenerfassung, Kosteneinsparung 50.000-150.000 EUR in ersten zwei Berichtsjahren (externe Beratung, Software, interne Ressourcen).
Omnibus-Erleichterung für kleinere CSRD-pflichtige Unternehmen:
Für pragmatische Scope-3-Bewertung nutze unseren Scope 3 Quick Check – zeigt innerhalb 10 Minuten deine größten Emissionsquellen und Quick Wins.
Das Omnibus-Paket schützt KMU-Zulieferer vor unverhältnismäßigen ESG-Datenanfragen:
Strategischer Hinweis: Auch mit Obergrenze empfehlen wir KMU-Zulieferern freiwilliges VSME-Reporting – proaktive Antwort auf Kundenanfragen schafft Wettbewerbsvorteil.
Das Omnibus-Paket polarisiert Stakeholder. Während viele Unternehmen die Vereinfachungen begrüßen, warnen NGOs, Parlamentarier und einige Unternehmen vor systematischer Schwächung der Transparenzpflichten.
1. Gefahr der Daten-Lücken durch reduzierte Berichtspflicht
NGO-Netzwerke und einige Unternehmen befürchten, dass die Anhebung der Schwellenwerte (nur noch Unternehmen >1.000 MA, >450 Mio. EUR) zu systematischen Datenlücken führt. Viele mittelgroße Unternehmen mit signifikanten Umwelt- und Sozialauswirkungen fallen aus der Berichtspflicht.
"Die geplanten Vereinfachungen laufen Gefahr, zentrale Prinzipien der CSRD – wie die doppelte Materialität und die Vergleichbarkeit von ESG-Daten – abzuschwächen" – European Coalition for Corporate Transparency
2. Sektor-ESRS-Streichung verhindert branchenspezifische Accountability
Die ursprünglich geplanten branchenspezifischen ESRS (z.B. für Textil, Automobil, Chemie) sollten sicherstellen, dass branchenkritische Nachhaltigkeitsrisiken systematisch erfasst werden. Die Omnibus-Streichung dieser Standards bedeutet: Generic Reporting statt Branchen-spezifischer Tiefe.
Praktisches Problem: Textilunternehmen ohne Sektor-ESRS können Zwangsarbeit-Risiken in Wertschöpfungsketten weniger systematisch offenlegen als ursprünglich vorgesehen.
3. Begrenzung von Lieferketten-Berichterstattung schwächt Scope-3-Accountability
Die vorgesehene Begrenzung der Wertschöpfungskettenberichterstattung schützt zwar KMU-Zulieferer, könnte aber gleichzeitig zu geringerer Verantwortung großer Unternehmen für ihre indirekten Emissionen und Menschenrechtsrisiken führen.
Paradoxe Situation: Scope 3 macht typischerweise 70-90% der Gesamt-CO2-Emissionen aus – genau dieser Bereich wird durch Omnibus am stärksten vereinfacht.
4. ESRS E4 (Biodiversität) auf 2027 verschoben – kritisches Momentum verloren
Die temporäre Ausnahme für ESRS E4 (nur qualitative Berichterstattung bis 2026) wird kritisiert, weil gerade Biodiversitäts-Reporting den größten Nachholbedarf hat. Verzögerung um 2 Jahre könnte bedeuten: Business-as-usual bei biodiversitäts-kritischen Branchen (Land- und Forstwirtschaft, Infrastruktur, Bergbau).
5. Politisches Signal: EU gibt Wirtschafts-Lobby nach
Einige Fachleute bemängeln, dass die EU mit dem Omnibus-Paket dem Druck aus der Wirtschaft zu stark nachgibt und das ursprüngliche Ziel der CSRD – einheitliche, ambitionierte und zukunftssichere Nachhaltigkeitsberichterstattung – verwässert wird.
1. Pragmatismus statt Perfektion: Umsetzbarkeit war gefährdet
Viele Unternehmen – insbesondere Mittelständler – sahen sich mit der ursprünglichen CSRD überfordert. Die Omnibus-Vereinfachungen stellen sicher, dass die Richtlinie überhaupt implementierbar bleibt, statt in unrealistischen Compliance-Kosten zu ersticken.
2. Fokus auf Material-Relevanz: Qualität statt Quantität
Die Reduktion von 1.000+ auf ~400 Datenpunkte bedeutet nicht automatisch weniger Transparenz – sondern Fokus auf wesentliche Informationen. Die doppelte Materialität bleibt bestehen: Unternehmen berichten, was wirklich relevant ist.
3. Freiwillige VSME-Standards fangen KMU auf
Auch wenn nicht-börsennotierte KMU nicht mehr CSRD-pflichtig sind, können sie freiwillig nach VSME berichten. Dies schafft pragmatischen Mittelweg: Keine Zwangsberichterstattung, aber Option zur Transparenz für diejenigen, die es brauchen (Zulieferer, Finanzierung).
4. Stop-the-Clock ermöglicht bessere Datenqualität
Die +2 Jahre zusätzliche Vorbereitungszeit bedeuten: Unternehmen können ESG-Infrastruktur strukturiert aufbauen statt in Panik zu berichten. Langfristig führt dies zu besserer Datenqualität und nachhaltigeren Prozessen.
Kritik ist berechtigt: Die Omnibus-Vereinfachungen schwächen faktisch einige Kernelemente der CSRD (Sektor-ESRS, umfassende Lieferketten-Transparenz, Biodiversitäts-Accountability). Die ursprünglich ambitionierte Vision einer vollständigen, vergleichbaren EU-weiten Nachhaltigkeitstransparenz wird abgeschwächt.
Pragmatismus war notwendig: Die ursprüngliche CSRD-Komplexität hätte zu massiver Non-Compliance geführt – entweder durch faktische Überforderung oder durch politischen Backlash. Omnibus ist Kompromiss zwischen Ambition und Umsetzbarkeit.
Die Datenlücken werden bleiben: Auch mit freiwilligem VSME werden viele mittelgroße Unternehmen nicht berichten – die EU hofft, dass Marktdruck (Scope-3-Anfragen, Investor Relations) freiwillige Transparenz erzwingt. Ob das funktioniert, bleibt abzuwarten.
Unser Rat für Unternehmen: Nutzt die Omnibus-Vereinfachungen nicht als Ausrede für Minimalismus – ESG-Transparenz wird Wettbewerbsfaktor bleiben, egal ob gesetzlich verpflichtend oder nicht. Investiert in systematische ESG-Infrastruktur, auch wenn ihr nur freiwillig berichtet. Mehr dazu in unserem VSME Praxis-Guide.
Das Omnibus-Paket schafft Luft zum Atmen – aber die CSRD bleibt komplex. Diese Ressourcen helfen dir, die Vereinfachungen strategisch zu nutzen:
1. Strukturierte Implementierung mit Stop-the-Clock-Zeitplan
Unser CSRD-Bericht 2025: Inhalte, Fristen, Umsetzung zeigt konkrete Timelines für Phase 2/3 unter Berücksichtigung der Omnibus-Verschiebungen:
2. Systematische Materialitätsanalyse trotz reduzierter Datenpunkte
–68% Datenpunkte bedeutet nicht: Materialität ignorieren. Die Doppelte Wesentlichkeitsanalyse bleibt Kern der CSRD – unser Guide zeigt, wie du mit Omnibus-Vereinfachungen die wirklich relevanten Themen identifizierst.
3. ESRS-Standards verstehen (auch nach Omnibus-Reduktion)
Alle 12 ESRS bleiben bestehen – nur mit weniger Datenpunkten. Unser ESRS Standards 2026 Komplett-Guide erklärt die Struktur und zeigt, welche Standards auch nach Omnibus material bleiben.
4. Freiwilliges VSME-Reporting als strategische Option
Auch ohne CSRD-Pflicht profitierst du von strukturiertem ESG-Reporting. Unser VSME Praxis-Guide mit 5 Branchen-Fallstudien zeigt:
5. Quick-Tools für pragmatische Erstbewertung
Das EU-Omnibus-Paket 2025 bringt faktische Erleichterungen: –68% Datenpunkte, +2 Jahre Zeit, –80% berichtspflichtige Unternehmen. Für Phase-2- und Phase-3-Unternehmen bedeutet dies realistischere Implementierungszeitfenster und geringere Erstjahres-Kosten (Einsparung 50.000-150.000 EUR).
Aber: Noch offen ist, wie stark die neuen Schwellenwerte in der Praxis tatsächlich zu weniger Berichterstattung führen – denn viele Unternehmen entlang der Lieferkette werden trotz fehlender Pflicht weiterhin ESG-Daten liefern müssen (Scope-3-Anfragen). Auch bleibt abzuwarten, wie einheitlich die Stop-the-Clock-Regelung in den Mitgliedstaaten umgesetzt wird.
Kritische Realität: Die Omnibus-Vereinfachungen sind politischer Kompromiss – sie schwächen einige Kernelemente der CSRD (Sektor-ESRS, umfassende Lieferketten-Transparenz, Biodiversitäts-Accountability). Die ursprünglich ambitionierte Vision wird abgeschwächt, aber die Richtlinie bleibt umsetzbar.
Unternehmen, die die Omnibus-Vereinfachungen nutzen, um ESG-Infrastruktur strategisch aufzubauen (statt Reporting zu minimieren), verschaffen sich mehrere Vorteile:
Unser Rat: Nutzt die +2 Jahre durch Stop-the-Clock für strukturierten Aufbau – nicht für Prokrastination. Mit unserem CSRD-Bericht 2025 Guide und den VSME-Praxisbeispielen könnt ihr den gesamten Prozess – von Gap-Analyse bis Audit-Vorbereitung – erfolgreich meistern.
Wichtiger Hinweis: Alle hier beschriebenen Änderungen basieren auf dem Vorschlag der EU-Kommission vom Frühjahr 2025. Eine finale Verabschiedung durch EU-Parlament und Rat steht noch aus (Stand: Dezember 2024). Nur die Stop-the-Clock-Verschiebung wurde bereits formal angenommen.
Noch nicht vollständig. Es handelt sich um einen Vorschlag der EU-Kommission, der noch das ordentliche Gesetzgebungsverfahren durchlaufen muss. Änderungen im weiteren Verlauf sind möglich. Einzig die Verschiebung der Fristen ("Stop the Clock") wurde bereits formal angenommen.
Next Step: Beobachte die finale Verabschiedung (erwartet: Q1/Q2 2025) – aber plane bereits jetzt mit den vorgeschlagenen Vereinfachungen, da substantielle Änderungen unwahrscheinlich sind.
Prüfe mit unserem Quick-Check oben. Generell gilt:
Next Step: Nutze unseren Scope 3 Quick Check zur Bewertung deiner Lieferketten-Exposition.
Für die Berichtsjahre 2026 und 2027 verschieben sich die Berichtspflichten für Phase 2 (große Unternehmen ≥250 MA) und Phase 3 (börsennotierte KMU) um jeweils zwei Jahre:
Next Step: Erstelle Implementierungs-Timeline mit CSRD-Bericht 2025 Guide – nutze die +2 Jahre für strukturierten Aufbau statt Prokrastination.
Konkrete Ersparnis:
Next Step: Verstehe die verbleibenden ESRS-Standards mit unserem ESRS Standards 2026 Komplett-Guide.
Ja, wenn eine der folgenden Situationen zutrifft:
Next Step: Bewerte VSME Basic vs Comprehensive mit unserem VSME Praxis-Guide – inkl. Kosten-Nutzen-Rechnung.
Stufenweiser Ansatz für Unternehmen bis 750 Mitarbeiter:
Next Step: Identifiziere deine größten Scope-3-Emissionsquellen mit Scope 3 Quick Check – auch wenn erst ab Jahr 2 verpflichtend.
Kontroverse Bewertung (siehe Kritik-Section oben):
Pro: Pragmatischer Kompromiss – ursprüngliche CSRD war zu komplex und nicht umsetzbar. Omnibus ermöglicht realistische Implementierung.
Contra: Schwächung von Kernelementen (Sektor-ESRS, Lieferketten-Transparenz, Biodiversität). Datenlücken durch erhöhte Schwellenwerte.
Unsere Einschätzung: Nutze die Vereinfachungen nicht als Ausrede für Minimalismus – ESG-Transparenz wird Wettbewerbsfaktor bleiben, egal ob gesetzlich verpflichtend oder nicht.
Next Step: Investiere in systematische ESG-Infrastruktur mit CSRD-Implementierungs-Roadmap – auch wenn du nur freiwillig berichtest.
ESG- und Nachhaltigkeitsberater mit Schwerpunkt auf VSME‑Berichterstattung und Klimarisikoanalysen. Begleitet seit 2014 über 300 Projekte für den Mittelstand und Konzerne – unter anderem Commerzbank, UBS und Allianz.
Zur PersonDas Omnibus-Paket 2025 reduziert ESRS-Datenpunkte um –68%: von 1.144 verpflichtenden Datenpunkten...
Die European Sustainability Reporting Standards (ESRS) definieren ab 2024 die verbindlichen Regeln...