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China-Lieferketten 2030: Klimarisiken, EU-Regulierung und Chancen durch erneuerbare Energien

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Executive Summary: Europäische Industrieunternehmen navigieren eine beispiellose Transformation ihrer China-basierten Lieferketten. Während physische Klimarisiken wie Extremwetter und Wasserknappheit die Versorgungssicherheit bedrohen, hat China seine 2030-Klimaziele bereits 2024 erreicht und betreibt mittlerweile über ein Terawatt Solarkapazität. Diese Entwicklung schafft sowohl erhebliche Risiken als auch strategische Chancen für europäische Unternehmen.

Die EU-Regulierungen – vor allem VSME und CBAM – fordern lückenlose Transparenz über Klimarisiken und Emissionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Gleichzeitig führt China ab 2026 umfassende ESG-Berichtspflichten ein, die mit EU-Standards konvergieren. Für Entscheider in Automotive, Chemie, Maschinenbau und Batterieindustrie bedeutet dies: Proaktive Dekarbonisierung und systematisches Klimarisikomanagement werden zum Wettbewerbsvorteil, während Abwarten regulatorische Non-Compliance und Marktanteilverluste riskiert.

Key Insights:

  • Chinas CO2-Emissionen haben 2025 möglicherweise bereits ihren Höhepunkt erreicht – fünf Jahre früher als geplant
  • 82% der chinesischen Gletscher sind seit den 1950er Jahren zurückgegangen, was Wasserverfügbarkeit in Industrieregionen bedroht
  • China installierte 2024 allein 277 GW Solarkapazität – mehr als die gesamte europäische Solarkapazität
  • Ab 2026 müssen über 400 chinesische Großunternehmen ESG-Berichte nach neuen Standards vorlegen
  • CBAM-Kostenaufschläge für kohleintensive Produkte ab 2026 erfordern präzise CO2-Dokumentation

China-Lieferketten im Klimawandel: Vom Kostenoptimierungshebel zum strategischen Risikofaktor

Die China-Lieferketten europäischer Industrieunternehmen befinden sich in einem fundamentalen Transformationsprozess. Was jahrzehntelang als Kostenoptimierungsstrategie funktionierte, wird zunehmend zum komplexen Risikomanagement-Thema. Die Jangtse-Dürre 2022 illustrierte dies eindrücklich: Historische Niedrigwasserstände führten zu Produktionsausfällen in der Halbleiterindustrie und unterbrachen Lieferketten für europäische Elektronikhersteller. Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC) musste erheblich in Wasseraufbereitungs- und Speichertechnologien investieren und diversifizierte Produktionsstandorte.

Gleichzeitig vollzieht China eine beispiellose Energiewende. Das Land installierte 2024 allein 277 Gigawatt Solarkapazität und 79 Gigawatt Windenergie – damit erreichte es sein 2030-Ziel von 1,2 Terawatt erneuerbarer Kapazität bereits sechs Jahre früher. Bis Mitte 2025 überschritt die Solarkapazität erstmals die Schwelle von einem Terawatt. Diese Entwicklung senkt Produktionskosten für energieintensive Prozesse und verbessert die CO2-Bilanz chinesischer Zulieferer erheblich.

Für europäische Entscheider entsteht daraus ein strategisches Dilemma: Einerseits bieten günstige erneuerbare Energien in China Chancen zur Scope 3-Dekarbonisierung. Andererseits verschärfen sich physische Klimarisiken und regulatorische Anforderungen durch konvergierende ESG-Standards zwischen EU und China. Die zentrale Frage lautet nicht mehr "ob", sondern "wie" Unternehmen ihre China-Lieferketten klimaresilient gestalten und gleichzeitig von Chinas grüner Transformation profitieren.

Physische Klimarisiken: Von Extremwetter-Schocks zu chronischer Wasserknappheit

Akute Risiken durch Extremwetterereignisse

China erlebt eine dramatische Zunahme extremer Wetterereignisse. Im Sommer 2025 führten Hitzewellen und niedrige Wasserstände zu Produktionseinschränkungen und Logistikproblemen, ähnlich wie die Rhein-Krise in Europa. Die Überflutungen 2021 in Zentralchina führten zu wochenlangen Produktionsstopps, während Taifune regelmäßig Küstenregionen treffen, in denen sich zentrale Fertigungsstandorte für Elektronik und Automotive-Komponenten befinden.

Besonders kritisch wird die Situation in den Industrie-Hotspots Nordchinas. Diese Regionen beherbergen bedeutende Produktionskapazitäten für Stahl, Chemie und Maschinenbau, verfügen aber nur über ein Viertel der nationalen Wasserressourcen. Ein österreichisches Forschungsprojekt identifiziert China konsistent als eine der am stärksten von klimatischen Veränderungen betroffenen Regionen – mit direkten Auswirkungen auf europäische Zulieferer. Die Supply Chain Resilience Reports der vergangenen Jahre nennen Klimawandel konsequent als größte Sorge für Lieferketten in den kommenden fünf Jahren.

Tatsächlich zeigt sich die Verwundbarkeit besonders deutlich in der Automobilindustrie. Chinesische Zulieferer dominieren die Batterie- und E-Motor-Produktion, beide stark wasserintensiv. Europäische OEMs wie BMW, Volkswagen und Mercedes-Benz haben erhebliche Investitionen in China getätigt – Volkswagen und seine Joint Ventures planen allein 15 Milliarden Euro für E-Mobilität bis 2025. Diese Investitionen sind klimatischen Risiken ausgesetzt, insbesondere in Nordchina, wo Batteriefabriken konzentriert sind.

Chronische Belastung: Wasserknappheit als strukturelles Problem

Neben akuten Schocks entwickelt sich Wasserknappheit zu einem chronischen strukturellen Problem. China besitzt nur sechs Prozent der globalen Süßwasserressourcen, muss aber 20 Prozent der Weltbevölkerung versorgen. Studien zeigen, dass 82 Prozent der chinesischen Gletscher seit den 1950er Jahren zurückgegangen sind, wodurch der glaziale Abfluss in den Jangtse um 13,9 Prozent gesunken ist.

Für energieintensive Industrien ist dies besonders problematisch. Etwa 45 Prozent der chinesischen Stromerzeugungsanlagen sind auf Süßwasser angewiesen und befinden sich in Regionen mit hohem Wasserstress. Die fünf größten Energieversorgungsunternehmen Chinas stehen vor Nachrüstungskosten von bis zu 20 Milliarden US-Dollar, um Wasserrisiken zu begegnen. Zudem konkurriert die Energieerzeugung mit der Landwirtschaft um begrenzte Wasserressourcen – fast die Hälfte der chinesischen Ackerflächen liegt in den wassergestressten Nordprovinzen.

In der Chemieindustrie zeigt das Beispiel BASF den Weg: Der Verbundstandort in Zhanjiang wurde strategisch in einer wasserreicheren Region positioniert und nutzt zunehmend erneuerbare Energien durch Power Purchase Agreements. Dennoch bleibt die Branche anfällig für Wasserknappheit bei der Herstellung petrochemischer Grundstoffe. Für systematische Klimarisikoanalysen müssen Unternehmen sowohl akute als auch chronische Wasserrisiken ihrer chinesischen Standorte bewerten.

Branchenspezifische Exposition

Der Maschinenbau bezieht kritische Stahlprodukte und Komponenten aus China. Stahlproduktion gehört zu den wasserintensivsten Industrieprozessen und konzentriert sich in Nordchina. Klimawandel-bedingte Wasserknappheit könnte Produktionskapazitäten reduzieren und Preisvolatilität erhöhen, was europäische Maschinenbauer trifft, die auf just-in-time-Lieferungen angewiesen sind.

Die Batterieindustrie steht vor besonderen Herausforderungen. China verursacht 27 Prozent der globalen Kathoden- und 45 Prozent der Batterieproduktions-CO2-Emissionen, hauptsächlich aufgrund seines historisch kohlelastigen Strommix. Gleichzeitig drohen Engpässe bei kritischen Mineralien wie Graphit, die EV-Produktion um über 50 Prozent einschränken könnten. Klimawandel-bedingte Extremwetter in Abbauregionen verschärfen diese Risiken zusätzlich.

Energiewende als Gamechanger: Zwischen Kohle-Abhängigkeit und erneuerbarer Dominanz

Kohle als kurzfristige Versorgungssicherheit

Trotz ambitionierter Klimaziele bleibt Kohle vorerst zentral für Chinas Energieversorgung. Im ersten Halbjahr 2025 nahm China 26 Gigawatt neue Kohlekraftwerke in Betrieb – ein Höchststand seit 2016. Prognosen erwarten für das Gesamtjahr 2025 über 70 Gigawatt neue Kohlekapazität. Diese Entwicklung zeigt, dass China Kohle als Absicherung gegen Versorgungsengpässe nutzt, selbst während des massiven Ausbaus erneuerbarer Energien.

Für europäische Unternehmen birgt dies Risiken. Die Magnesium-Krise 2021 veranschaulichte die Verwundbarkeit: Energiesparmaßnahmen in den Provinzen Shaanxi und Shanxi zwangen Magnesiumhütten zur Produktionsdrosselung, was die europäische Automobil- und Luftfahrtindustrie beeinträchtigte. Solche Ereignisse könnten sich wiederholen, wenn China zwischen Versorgungssicherheit und Klimazielen abwägen muss.

Die kohlebasierte Energiestruktur erhöht zudem transitorische Risiken. Mit der vollständigen Implementierung des EU Carbon Border Adjustment Mechanism (CBAM) ab 2026 werden Importe energieintensiver Produkte aus China mit CO2-Abgaben belegt. Unternehmen müssen die CO2-Intensität ihrer chinesischen Zulieferer präzise dokumentieren, was bei kohlelastiger Produktion zu erheblichen Kostenaufschlägen führt.

Erneuerbarer Energie-Boom übertrifft alle Prognosen

Die andere Seite der Medaille ist Chinas atemberaubender Ausbau erneuerbarer Energien. 2024 installierte China 277 Gigawatt Solarkapazität und 79 Gigawatt Windenergie – damit erreichte das Land sein 2030-Ziel von 1,2 Terawatt erneuerbarer Kapazität bereits sechs Jahre früher. Bis Mitte 2025 überschritt die Solarkapazität erstmals die Schwelle von einem Terawatt und erreichte 1,1 Terawatt.

Diese Entwicklung hat weitreichende Implikationen für China-Lieferketten:

Kostensenkungen: Günstige erneuerbare Energie reduziert Produktionskosten für energieintensive Prozesse. Die Batteriefertigung, Aluminiumverhüttung und Chemieproduktion profitieren von sinkenden Strompreisen. China nutzt Skaleneffekte und niedrige Energiekosten, um seine Dominanz in grünen Technologien auszubauen.

Wettbewerbsvorteil: China produziert mittlerweile etwa 80 Prozent der globalen Polysilizium-, Zell- und Modulproduktion für Photovoltaik sowie 97 Prozent der Waferproduktion. Bei Windturbinen stammen rund vier Fünftel der Komponenten aus China. Diese Dominanz verschafft chinesischen Herstellern Preisvorteile, die europäische Wettbewerber unter Druck setzen.

Dekarbonisierung der Scope 3-Emissionen: Für europäische Unternehmen, die unter CSRD-Berichtspflicht fallen, bietet Chinas Energiewende die Chance, Scope 3-Emissionen in der Lieferkette zu reduzieren. Laut Climate Action Tracker könnten Chinas CO2-Emissionen bereits 2025 ihren Höhepunkt erreichen, angetrieben durch den rasanten Ausbau erneuerbarer Energien.

Die International Energy Agency (IEA) betont, dass Chinas Fortschritte entscheidend sind, um das globale Ziel einer Verdreifachung der erneuerbaren Energiekapazität bis 2030 zu erreichen. Bis 2030 könnte China für mehr als 50 Prozent der weltweiten erneuerbaren Kapazität verantwortlich sein. Dies bietet europäischen Unternehmen konkrete Möglichkeiten, ihre Scope 3-Emissionen systematisch zu reduzieren.

Regulatorischer Konvergenz-Druck: EU-Standards treffen auf China ESG 2026

CSRD: Scope 3 und Klimarisikoanalysen für China-Lieferketten

Die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) verpflichtet europäische Unternehmen zur Offenlegung ihrer gesamten Scope 3-Emissionen, was die gesamte Lieferkette einschließlich chinesischer Zulieferer umfasst. Ab 2025 müssen große Unternehmen detaillierte Klimarisikoanalysen durchführen, die sowohl physische als auch transitorische Risiken entlang der Wertschöpfungskette bewerten.

Für China-Lieferketten bedeutet dies konkret:

  • Emissionsdaten: Unternehmen müssen Scope 1, 2 und 3 Emissionen ihrer chinesischen Zulieferer erfassen und verifizieren. Dies erfordert enge Zusammenarbeit mit Lieferanten, um primäre Daten zu erhalten.
  • Klimarisikoanalyse: Die European Sustainability Reporting Standards (ESRS) verlangen die Bewertung physischer Risiken (Extremwetter, Wasserknappheit) und transitorischer Risiken (CO2-Preise, regulatorische Änderungen) an chinesischen Produktionsstandorten.
  • Doppelte Wesentlichkeit: Unternehmen müssen sowohl die Auswirkungen des Klimawandels auf ihr Geschäft (outside-in) als auch die Auswirkungen ihrer Geschäftstätigkeit auf das Klima (inside-out) bewerten.

Eine zentrale Herausforderung ist die Datenqualität. Viele chinesische Zulieferer verfügen noch nicht über die Systeme zur präzisen CO2-Bilanzierung. Die Einführung von China ESG 2026 wird hier als Brücke fungieren, da sie chinesische Unternehmen erstmals zu vergleichbaren Offenlegungen verpflichtet.

CSDDD: Due Diligence entlang der gesamten Wertschöpfungskette

Das EU-Lieferkettengesetz (Corporate Sustainability Due Diligence Directive, CSDDD) erweitert die Verantwortung europäischer Unternehmen auf die gesamte Wertschöpfungskette, einschließlich indirekter Zulieferer. Die Richtlinie verlangt:

  • Klimapläne: Alle betroffenen Unternehmen müssen Klimapläne erstellen, die ihre Strategie mit dem 1,5°C-Ziel des Pariser Abkommens in Einklang bringen.
  • Menschenrechts- und Umwelt-Due-Diligence: Unternehmen müssen Risiken für Menschenrechte und bestimmte Umweltschäden in ihren Lieferketten identifizieren, bewerten und Gegenmaßnahmen ergreifen.
  • Haftung: Eine zivilrechtliche Haftungsregelung ermöglicht es Betroffenen, Schadensersatz einzuklagen, wenn der Schaden hätte verhindert werden können.

Die praktische Umsetzung in China stellt Herausforderungen dar: Limitierter Zugang zu indirekten Lieferanten, kulturelle Unterschiede im Verständnis von Due Diligence und Enforcement-Lücken erschweren die Compliance. Best Practices umfassen Branchen-Initiativen, Third-Party-Audits und langfristige Partnerschaften zur Kapazitätsentwicklung.

CBAM: CO2-Grenzausgleich als Kostenrisiko

Der Carbon Border Adjustment Mechanism (CBAM) wird ab 2026 vollständig implementiert und betrifft zunächst Stahl, Zement, Aluminium, Düngemittel und Wasserstoff. Europäische Importeure müssen die CO2-Intensität dieser Produkte nachweisen und Zertifikate erwerben, die dem EU-ETS-Preis entsprechen.

Für China-Importe bedeutet dies:

  • Dokumentationspflicht: Unternehmen müssen detaillierte Daten über die Produktions-CO2-Intensität ihrer chinesischen Lieferanten vorlegen, einschließlich Energiequellen und Prozessemissionen.
  • Handelsspannungen: China entwickelt eigene CO2-Preissysteme und sieht CBAM kritisch. Es besteht das Risiko von Gegenmaßnahmen oder Handelsstreitigkeiten.
  • Kostenaufschläge: Produkte aus kohleintensiver chinesischer Produktion werden teurer. Dies könnte europäische Unternehmen dazu bewegen, Lieferanten in Regionen mit günstigeren CO2-Profilen zu suchen oder chinesische Partner zur Dekarbonisierung zu drängen.

China ESG 2026: Brücke zur Harmonisierung

China führt ab April 2026 verpflichtende ESG-Berichterstattung für über 400 große börsennotierte Unternehmen ein. Die Standards orientieren sich an den International Sustainability Standards Board (ISSB) Frameworks und übernehmen das Konzept der doppelten Wesentlichkeit von der EU.

Zentrale Elemente:

  • Dreistufiger Rahmen: Grundstandards, spezifische Standards und Anwendungsrichtlinien bieten Flexibilität für verschiedene Branchen und Entwicklungsstadien.
  • Klimafokus: CO2-Reduktionsziele, Emissionsberichterstattung und Klimarisikomanagement stehen im Mittelpunkt, im Einklang mit Chinas "Dual Carbon"-Zielen (CO2-Peak bis 2030, Neutralität bis 2060).
  • Sektorspezifischer Ansatz: Anders als die EU setzt China auf branchenspezifische Anforderungen, die nationale Entwicklungsziele wie Armutsbekämpfung und ländliche Entwicklung berücksichtigen.

Für europäische Unternehmen ergeben sich Chancen zur Harmonisierung: Integrierte Berichtssysteme können beide Jurisdiktionen bedienen, statt parallele Strukturen zu betreiben. Allerdings bleiben Herausforderungen: Unterschiedliche Definitionen nachhaltiger Aktivitäten, verschiedene Schwellenwerte für Berichtspflichten und potenzielle Datenschutzkonflikte zwischen EU-DSGVO und chinesischen Datenlokalisierungsgesetzen.

Branchenspezifische Strategien: Vom Risikomanagement zur proaktiven Dekarbonisierung

Automotive: Batterie-Lieferketten im Transformationsdruck

Die Automobilindustrie ist am stärksten von China-Lieferketten abhängig. China dominiert die Batteriezellproduktion mit über 78 Prozent der globalen Kapazität. Europäische OEMs wie Volkswagen, BMW und Mercedes investieren massiv in chinesische Produktionsstandorte und E-Mobilitäts-Partnerschaften.

Klimarisiken:

  • Wasserknappheit: Batteriefertigung ist wasserintensiv. Produktionsstandorte in Nordchina sind besonders exponiert.
  • Kritische Mineralien: Lithium-, Kobalt- und Graphit-Lieferketten sind anfällig für Preisvolatilität und Abbaurisiken, die durch Klimawandel verschärft werden.
  • Energieversorgung: Schwankungen in der Energieverfügbarkeit können Produktionsausfälle verursachen.

Chancen:

  • Kostenvorteile durch EE: Chinas günstige erneuerbare Energie senkt Batterieproduktionskosten und verbessert CO2-Footprints, was EU-Batterieverordnung-Compliance erleichtert.
  • Green Steel Partnerschaften: Deutsche OEMs können mit chinesischen Stahlproduzenten an Dekarbonisierung zusammenarbeiten.

Handlungsempfehlungen:

  • Supplier Climate Engagement: OEMs sollten chinesische Batteriehersteller verpflichten, Carbon Footprint Declarations bereitzustellen und Dekarbonisierungsziele zu setzen.
  • Diversifikation: Investitionen in europäische und nordamerikanische Batterieproduktion reduzieren Abhängigkeit.
  • Power Purchase Agreements: Direkte PPA-Verträge mit chinesischen Renewable-Energy-Anbietern für Produktionsstandorte, ähnlich dem BASF-Modell.

Batterien: EU-Regulierung trifft chinesische Dominanz

Die Batterieindustrie steht unter besonders intensivem regulatorischem Druck. Die EU-Batterieverordnung verlangt ab Februar 2027 einen Digital Product Passport mit detaillierter Lifecycle-Assessment-Daten und Carbon Footprint Declaration.

Klimarisiken:

  • Supply Chain Bottlenecks: Engpässe bei kritischen Mineralien wie Graphit können EV-Deployment behindern.
  • Produktionsemissionen: China verursacht 27 Prozent der globalen Kathoden- und 45 Prozent der Batterieproduktions-CO2-Emissionen.

Chancen:

  • Dekarbonisierung durch EE: Mit 59 Prozent erneuerbarer Kapazität in Chinas Strommix sinken die Produktionsemissionen rapide. LFP-Batterien aus China haben bereits niedrigere CO2-Footprints (45-65 kg CO2e/kWh) als NMC-Batterien.
  • Recycling-Infrastruktur: China ist führend in Batterie-Recycling. Redwood Materials und andere planen, Materialien für eine Million EV-Batterien jährlich bis 2025 zu recyceln.

Handlungsempfehlungen:

  • LCA-Methodologie harmonisieren: Europäische und chinesische Batteriehersteller sollten gemeinsame Standards für Lifecycle Assessments entwickeln, um DPP-Compliance zu vereinfachen.
  • Recycling-Partnerschaften: Joint Ventures zwischen EU- und China-Unternehmen können Circular Economy vorantreiben.
  • Supplier Engagement Programme: Systematic carbon footprint tracking und Dekarbonisierungsziele für chinesische Zulieferer entlang der gesamten Batterie-Supply-Chain.

Chemie: Wassermanagement als strategische Priorität

Die Chemieindustrie bezieht erhebliche Mengen an Vorprodukten und Spezialchemie aus China. Wasserintensive Prozesse und energieintensive Produktion machen die Branche besonders anfällig für Klimarisiken.

Klimarisiken:

  • Wasserverfügbarkeit: Chemieanlagen in Nordchina kämpfen mit Wasserknappheit, die Produktionskapazitäten einschränken kann.
  • Energiekosten: Volatilität bei Kohlepreisen und temporäre Energierationierungen beeinflussen Produktionskosten.

Chancen:

  • Grüne Verbundstandorte: BASF's Zhanjiang-Projekt zeigt, wie integrierte Produktionskomplexe mit erneuerbaren Energien und optimiertem Wassermanagement Emissionen reduzieren können.
  • Green Chemistry Innovation: China investiert massiv in grüne Chemie-Technologien, die europäische Partner nutzen können.

Handlungsempfehlungen:

  • Standortwahl nach Wasserverfügbarkeit: Neue Investitionen sollten Regionen mit besserer Wasserversorgung bevorzugen, wie Südchina.
  • PPA-Verträge: Langfristige Renewable-Energy-Verträge sichern grünen Strom und stabilisieren Energiekosten.
  • Kreislaufwirtschaft: Geschlossene Produktionskreisläufe reduzieren Wasserverbrauch und Abfall.

Maschinenbau: Stahl-Dekarbonisierung als Hebel

Der Maschinenbau bezieht kritische Stahlprodukte und Komponenten aus China. Stahlproduktion gehört zu den emissionsintensivsten Industrieprozessen und ist stark klimaexponiert.

Klimarisiken:

  • Energieintensive Produktion: Kohlebasierte Stahlproduktion erzeugt hohe CO2-Emissionen, die unter CBAM zu Kostenaufschlägen führen.
  • Transportwege: Klimawandel-bedingte Extremwetter können Schifffahrtswege und Logistik unterbrechen.

Chancen:

  • Green Steel: China und EU arbeiten an dekarbonisierten Stahlproduktionsmethoden, insbesondere wasserstoffbasierter Stahlherstellung.
  • Technologietransfer: Deutsche Maschinenbauer können ihre Expertise in energieeffizienten Prozessen nach China transferieren und gemeinsame Pilotprojekte durchführen.

Handlungsempfehlungen:

  • Supplier Engagement: Dekarbonisierungsziele für Stahllieferanten vereinbaren und Fortschritte monitoren.
  • Grünstahl-Beschaffungsvereinbarungen: Langfristige Verträge für CO2-armen Stahl sichern.
  • Brancheninitiativen: Teilnahme an EU Clean Steel Partnership und Zusammenarbeit mit China Iron and Steel Association (CISA).

Best Practices: Führende Unternehmen dekarbonisieren China-Lieferketten

BASF: Integrierte Dekarbonisierungsstrategie in Zhanjiang

BASF betreibt in Zhanjiang einen zehn-Milliarden-Euro-Verbundstandort, der als Modell für nachhaltige Chemieproduktion in China gilt. Zentrale Elemente:

  • Power Purchase Agreement: BASF schloss 2024 einen zehnjährigen PPA mit CLP China und Envision Energy ab, um erneuerbare Energie für den Standort zu sichern. Dies reduziert Scope 2-Emissionen und stabilisiert Energiekosten.
  • Verbund-Effizienz: Die integrierte Produktionsstruktur minimiert Transportwege und nutzt Prozessabwärme, was Energie- und Wasserverbrauch senkt.
  • Lokale Partnerschaften: Enge Zusammenarbeit mit chinesischen Behörden und Energieversorgern sichert Zugang zu Infrastruktur und regulatorischem Know-how.

Lessons Learned: Frühzeitige strategische Standortwahl in wasserreicheren Regionen und proaktive Dekarbonisierung durch PPAs schaffen langfristige Wettbewerbsvorteile und erleichtern CSRD-Compliance.

BMW und Volkswagen: Supplier Engagement und lokale EE-Projekte

Deutsche Automobilhersteller haben erkannt, dass Dekarbonisierung ihrer China-Lieferketten entscheidend ist, um EU-Klimaziele zu erreichen.

  • Supplier Training: BMW und Volkswagen bieten chinesischen Zulieferern Schulungen zu CO2-Bilanzierung und Emissionsreduktion an.
  • Langfristige Partnerschaften: Statt kurzfristiger Vertragsbeziehungen setzen OEMs auf strategische Partnerschaften mit Schlüssellieferanten, um gemeinsam Dekarbonisierungsprojekte zu entwickeln.
  • Joint Ventures als Hebel: Existierende Joint Ventures in China ermöglichen direkten Einfluss auf Produktionsprozesse und erleichtern Wissenstransfer zu nachhaltigen Praktiken.

Lessons Learned: Systematisches Supplier Engagement mit klaren Dekarbonisierungszielen und Monitoring-Mechanismen ist effektiver als reine Auditierung. Langfristige Beziehungen schaffen Vertrauen und Kapazitäten bei chinesischen Partnern.

Chanel: Holistische Supply Chain Dekarbonisierung

Der Luxusgüterkonzern Chanel demonstriert, wie auch Branchen jenseits der Schwerindustrie China-Lieferketten transformieren können.

  • Klare Kommunikation: Chanel kommuniziert Nachhaltigkeitsanforderungen transparent in seiner Responsible Procurement Policy und integriert sie in Lieferantenauswahlprozesse.
  • Kollaboration mit Lieferanten: Statt einseitiger Vorgaben entwickelt Chanel gemeinsam mit Partnern Lösungen zur Prozess-Dekarbonisierung.
  • Renewable Energy Engagement: Chanel arbeitet mit Wholesale-Partnern und Vermietern zusammen, um Verkaufsstellen auf erneuerbare Energie umzustellen.

Lessons Learned: Auch in komplexen Konsumgüter-Lieferketten ist systematische Dekarbonisierung möglich, wenn Anforderungen klar kommuniziert werden und partnerschaftliche Lösungsansätze verfolgt werden.

Erfolgsfaktoren für China-Lieferketten-Dekarbonisierung

Erfolgreiche Dekarbonisierung von China-Lieferketten folgt erkennbaren Mustern:

  1. Datenbasiertes Management: Systematische Erfassung von Emissionsdaten entlang der Lieferkette als Grundlage für Zielsetzung und Monitoring.
  2. Supplier Capacity Building: Investitionen in Training und Unterstützung chinesischer Lieferanten bei CO2-Bilanzierung und Reduktionsmaßnahmen.
  3. Power Purchase Agreements: Direkte Verträge für erneuerbare Energie, wo regulatorisch möglich, um Scope 2 und indirekt Scope 3-Emissionen zu senken.
  4. Langfristige Partnerschaften: Strategische statt transaktionale Lieferantenbeziehungen schaffen Raum für gemeinsame Dekarbonisierungsprojekte.
  5. Brancheninitiativen nutzen: Teilnahme an Plattformen wie CDP Supply Chain, EU Clean Steel Partnership oder sektorspezifischen China-EU-Dialogformaten.
  6. Regulatorische Konvergenz nutzen: China ESG 2026 als Brücke zu EU-Standards nutzen und harmonisierte Berichtssysteme aufbauen.
  7. Diversifikation bei kritischen Inputs: Für Materialien mit hohem Klimarisiko (z.B. seltene Erden, Graphit) alternative Lieferquellen außerhalb Chinas entwickeln.

Zukunftsausblick: Vom Risikomanagement zur strategischen Transformation

Die Transformation China-basierter Lieferketten steht erst am Anfang. Mehrere Entwicklungen werden die kommenden Jahre prägen:

Beschleunigte Dekarbonisierung: Chinas CO2-Emissionen haben 2025 möglicherweise ihren Höhepunkt erreicht, fünf Jahre früher als das offizielle Ziel. Der jährliche Ausbau erneuerbarer Energien von 200-300 Gigawatt bis 2030 wird diese Dynamik verstärken. Europäische Unternehmen sollten dies als Chance begreifen, ihre Scope 3-Emissionen zu reduzieren.

Regulatorische Konvergenz und Spannung: China ESG 2026 und EU-CSRD schaffen Möglichkeiten zur Harmonisierung, aber auch Konfliktpotenzial bei Datenschutz und Definitionsfragen. Unternehmen, die frühzeitig in integrierte Compliance-Systeme investieren, sichern sich Vorteile.

Technologische Leapfrogging: China investiert massiv in Climate Tech – von Batterierecycling über grünen Wasserstoff bis zu Carbon Capture. Europäische Unternehmen sollten diese Innovationsdynamik nutzen statt sie als Bedrohung zu sehen.

Geopolitische Fragmentierung: Handelsspannungen zwischen EU, USA und China könnten zu fragmentierten Standards und Supply Chain Diversifikation führen. Resiliente Unternehmen entwickeln flexible Strategien, die verschiedene Szenarien adressieren.

Physische Risiken intensivieren: Klimawandel-bedingte Extremwetter werden sich verschärfen. Investitionen in Klimaanpassung – von verbessertem Wassermanagement bis zu diversifizierten Logistikrouten – werden unverzichtbar.

Die erfolgreiche Navigation dieser Transformation erfordert einen Paradigmenwechsel: Von China-Lieferketten als Kostenoptimierungsinstrument zu China-Partnerschaften als strategischem Element der Dekarbonisierung. Unternehmen, die diesen Wandel proaktiv gestalten, sichern sich Wettbewerbsvorteile in einer zunehmend klimaregulierten Wirtschaft. Jene, die abwarten, riskieren nicht nur regulatorische Non-Compliance, sondern auch den Anschluss an die rasante grüne Transformation, die China und Europa gleichermaßen prägen wird.

Weiterführende Analysen zu Chinas Klimazielen und deren Auswirkungen auf europäische Geschäftsmodelle finden sich in unserem Hub-Artikel zu Chinas neuen Klimazielen.

FAQ: China-Lieferketten und Klimarisiken

Welche physischen Klimarisiken bedrohen China-Lieferketten am stärksten?

Die größten physischen Risiken sind Extremwetterereignisse wie Überschwemmungen, Hitzewellen und Dürren sowie chronische Wasserknappheit in Nordchina, wo sich zentrale Industriestandorte befinden. Etwa 82% der chinesischen Gletscher sind seit den 1950er Jahren zurückgegangen, was die Wasserverfügbarkeit für energieintensive Industrien wie Stahl, Chemie und Batterieproduktion beeinträchtigt. Europäische Unternehmen sollten systematische Klimarisikoanalysen durchführen, um ihre Exposition zu bewerten.

Hat China seine Klimaziele bereits erreicht?

Ja, China hat sein 2030-Ziel von 1,2 Terawatt erneuerbarer Kapazität bereits 2024 erreicht – sechs Jahre früher als geplant. Bis Mitte 2025 überschritt die Solarkapazität ein Terawatt. Experten vermuten, dass Chinas CO2-Emissionen 2025 ihren Höhepunkt erreicht haben könnten, fünf Jahre früher als das offizielle Ziel. Dies bietet europäischen Unternehmen die Chance, ihre Scope 3-Emissionen durch chinesische Zulieferer zu reduzieren.

Welche EU-Regulierungen betreffen China-Lieferketten am stärksten?

Drei Regulierungen sind besonders relevant: (1) CSRD verpflichtet zur Offenlegung von Scope 3-Emissionen und Klimarisiken entlang der gesamten Lieferkette. (2) CSDDD erweitert Due-Diligence-Pflichten auf die gesamte Wertschöpfungskette. (3) CBAM führt ab 2026 CO2-Grenzausgleichsabgaben für energieintensive Importe wie Stahl, Aluminium und Zement ein. Kohleintensive chinesische Produktion wird dadurch teurer.

Was ist China ESG 2026 und wie passt es zur EU-CSRD?

Ab April 2026 müssen über 400 große chinesische börsennotierte Unternehmen ESG-Berichte nach neuen Standards vorlegen. Die Regelung orientiert sich an ISSB-Frameworks und übernimmt das Konzept der doppelten Wesentlichkeit von der EU. Dies schafft Chancen zur Harmonisierung der Berichtssysteme zwischen EU und China, erleichtert Datenerfassung für europäische Unternehmen und reduziert Compliance-Aufwände.

Wie können europäische Unternehmen ihre China-Lieferketten dekarbonisieren?

Erfolgreiche Strategien umfassen: (1) Systematisches Supplier Engagement mit klaren Dekarbonisierungszielen und Schulungen zur CO2-Bilanzierung. (2) Power Purchase Agreements für erneuerbare Energien mit chinesischen Zulieferern. (3) Langfristige strategische Partnerschaften statt kurzfristiger Transaktionsbeziehungen. (4) Nutzung von Chinas erneuerbarer Energiewende zur Scope 3-Reduktion. (5) Teilnahme an Brancheninitiativen wie CDP Supply Chain oder Clean Steel Partnership. BASF, BMW und Volkswagen demonstrieren diese Ansätze erfolgreich.

Welche Branchen sind am stärksten von China-Lieferketten-Risiken betroffen?

Die Automobilindustrie ist am stärksten exponiert, da China 78% der globalen Batteriezellproduktion dominiert. Die Batterieindustrie steht unter intensivem regulatorischem Druck durch die EU-Batterieverordnung. Die Chemieindustrie ist besonders anfällig für Wasserknappheit und Energierationierungen. Der Maschinenbau bezieht kritische Stahlprodukte, die unter CBAM zu Kostenaufschlägen führen werden. Alle Branchen müssen ihre Scope 3-Emissionen systematisch erfassen.

Sollten Unternehmen ihre China-Lieferketten diversifizieren?

Eine vollständige Abkehr von China ist für die meisten Branchen weder praktikabel noch strategisch sinnvoll, da China führend in erneuerbaren Energien und grünen Technologien ist. Sinnvoller ist eine Dual-Track-Strategie: (1) Proaktive Dekarbonisierung bestehender China-Lieferketten durch Supplier Engagement und PPAs. (2) Selektive Diversifikation bei kritischen Inputs mit hohem Klimarisiko (z.B. seltene Erden, Graphit). (3) Nutzung von Chinas Energiewende als Chance zur Scope 3-Reduktion. Der Fokus sollte auf Resilienz statt Rückzug liegen.

Wie wirkt sich Chinas Kohle-Ausbau auf Lieferketten-Dekarbonisierung aus?

Trotz erneuerbarer Erfolge nahm China 2025 über 70 Gigawatt neue Kohlekraftwerke in Betrieb. Dies schafft kurzfristige Versorgungssicherheit, erhöht aber transitorische Risiken durch CBAM-Kostenaufschläge für kohleintensive Produkte. Die Magnesium-Krise 2021 zeigte die Verwundbarkeit bei Energierationierungen. Langfristig überwiegt jedoch der erneuerbare Ausbau: Mit 59% erneuerbarer Kapazität im Strommix sinken Produktionsemissionen rapide. Europäische Unternehmen sollten chinesische Zulieferer zur Nutzung erneuerbarer Energien bewegen.

Welche Rolle spielt Wassermanagement in China-Lieferketten?

Wasser wird zum kritischen Engpassfaktor. China besitzt nur 6% der globalen Süßwasserressourcen bei 20% der Weltbevölkerung. 45% der Stromerzeugungsanlagen sind auf Süßwasser angewiesen und befinden sich in Regionen mit hohem Wasserstress. Batteriefertigung und Chemieproduk tion sind besonders betroffen. Best Practice: Neue Investitionen sollten wasserreichere Regionen wie Südchina bevorzugen. BASFs Zhanjiang-Standort demonstriert erfolgreiche Wassermanagement-Strategien durch Standortwahl und Kreislaufwirtschaft.

Wie können KMU ihre China-Lieferketten-Risiken managen?

KMU sollten pragmatisch vorgehen: (1) Start mit Quick-Check zur Klimarisikoexposition ihrer wichtigsten chinesischen Zulieferer. (2) Priorisierung nach Spend-Analyse und kritischen Komponenten. (3) Integration von Klimakriterien in Lieferantenbewertung. (4) Teilnahme an Branchen-Initiativen für kollektives Supplier Engagement. (5) Vorbereitung auf VSME-Standard, der vereinfachte Lieferketten-Berichterstattung ermöglicht. China ESG 2026 wird Datenerfassung bei chinesischen Zulieferern erleichtern.

Bereit für klimaresiliente China-Lieferketten?

Die Transformation China-basierter Lieferketten erfordert strategische Expertise und systematisches Vorgehen. Fiegenbaum Solutions unterstützt Unternehmen mit über 15 Jahren Erfahrung dabei, Klimarisiken zu bewerten, Dekarbonisierungsstrategien zu entwickeln und regulatorische Anforderungen zu erfüllen.

Konkrete Unterstützung:

  • Klimarisikoanalysen für China-Standorte und -Lieferketten
  • Scope 3-Emissionserfassung und -Reduktionsstrategien
  • Supplier Engagement Programme und Carbon Footprint Tracking
  • CSRD-, CSDDD- und CBAM-Compliance für China-Lieferketten
  • Integration von China ESG 2026 in EU-Berichtssysteme

Nutzt meine kostenlosen Quick-Checks für erste Einschätzungen oder kontaktiert mich direkt für eine strategische Beratung. Gemeinsam machen wir eure China-Lieferketten fit für die Klimazukunft.

Johannes Fiegenbaum

Johannes Fiegenbaum

ESG- und Nachhaltigkeitsberater mit Spezialisierung auf CSRD, VSME und Klimarisikoanalysen. 300+ Projekte für Unternehmen wie Commerzbank, UBS und Allianz.

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